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Tuesday, 30 October 2012

Feierabend Freuden

War lange still hier, ich weiß. Leider arbeite ich im Moment viel, und wenn ich nicht arbeite, muss ich mich mit den Hirnies der telefongesellschaft rumschlagen, die, obwohl ich meinen Vertag schon vor einiger Zeit zu einem Anderen Anbieter verlegt habe, mich noch immer mit Rechnungen belästigen und Geld für Produkte von meinem Konto abziehen, die ich noch nie benutzt habe.

Gerade hat mich das 45 Minuten am Telefon gekostet, die ich mit Essen machen, Zeitung lesen und fernsehen hätte zubringen können Oder Blog updaten (da kommt noch Einiges, ich hab nur nie Zeit).

Und das nervt gerade tierisch nicht nur wegen des Geldes (ich hab nichts zu verschenken) sondern auch weil ich derzeit 50+ Stunden arbeite, plus 2 Stunden Pendeln pro Tag, und ich sowas echt nicht brauche.

Statt dessen ärgere ich mich in den Pausen mit der Steuerbehörde (schulden mir Geld) und am Abend mit den Spaten von der Telekom (nicht die deutsche, aber auch nicht besser).

Und kalt isses auch. Und dunkel. Und nass.

Wednesday, 11 July 2012

Hello Goodbye

Ich komm mir vor wie auf einem Karussel. Alles dreht sich. War ich letzte Woche erst auf einem Lehrgang, bin ich diesen Montag in München gewesen um gestern schon nach Hause zu kommen. Am Samstag geht es nach Arizona, am Sonntag nächste Woche zurück. Am Montag ist wieder Lehrgang, nur damit ich am 14. August nach Köln zur Messe fahre. Ende August hab ich dann Urlaub weil die beste Ma der Welt kommt um den Kater zu besuchen (ich habe mich damit abgefunden), Anfang September dann mein Vater, weil er essen gehen möchte (denn das geht wohl in Deutschland nicht), zwischen drin dann garantiert noch mindestens zweimal nach München.

Sollte in den näcchsten Wochen/Monaten Adressschildchen mit mir rum tragen, damit man mich, falls bei mir eine Sicherung durchbrennt und ich nicht mehr weiß wo ich hin muss, nach Hause schicken kann.

Monday, 7 May 2012

Nette Überraschung

Schaut mal, was ich heute im Postfach hatte:

















Steve McQueen ist halt doch das Mädchen in der Beziehung <3

Freitag fahren wir ja nach Berlin. Hier hatte ich das ja schon mal erwähnt, und bereits auch richtig gute Tipps bekommen (danke nochmal dafür!).
Wer noch etwas hat, von dem er meint, ich darf das auf keinen Fall verpassen, IMMER HER DAMIT!

So, und jetzt drückt mir mal die Däumchen, morgen um 9.20 (also 10.20 bei euch) hab ich mein Telefoninterview!
PUH!


Friday, 6 April 2012

Letzte Vorbereitungen

Morgen geht es zu meinen Eltern. Anders als bei anderen, kann ich mich dafr nicht mal eben ins Auto setzten, sondern jeder Besuch erfordert akribische Planung.
Inclusive:
Flug/Zugticket buchen.
Katzenpension buchen.
Katerchens Impfungen auffrischen (1x pro Jahr).
Taxi 1. Zur Pension, 2. dann zum Flughafen/Bahnhof buchen.
Koffer packen.
Kater in Transporttasche stecken.
Hoffen, dass er die Fahrt durchhllt, und nicht kotzt.
Hoffen, dass falls doch, der Fahrer uns trotzdem noch wenigstens bis zur Pension fährt.
Hoffen, dass kein Stau auf dem Weg zum Flughafen ist.
Den Eltern sagen, wann ich ankomme, und drauf bestehen, dass Vattern pünktlich ist, und nicht wieder unaufgefordert mit 45 Minuten Verspätung rechnet.

Ich freue mich schon darauf, endlich alle wieder zu sehen, vor allem meinen Neffen, der ständig fragt, wie es "Mietzekatze Sid" geht, meiner Freundin M., die ich auch schon ewig nicht gesehen habe, meinen Onkel aus Amerika, den ich per Google gefunden habe, und auch meine Eltern natürlich!

Und dann ist da ja auch noch das LOTB - Treffen in Düsseldorf.

Ich freu mich schon so!

Saturday, 31 March 2012

Einschnitte

Wie bereits berichtet, war ja gestern der letzte Tag einiger Kollegen, wenn auch, so hoffen wir, alles nur vorrübergehend.
Schockierend war dann aber, dass wir gestern in einem Spontanmeeting erfahren haben, dass der Mutterkonzern mal eben beschlossen hat, deren Amerika-Sproß quasi komplett dicht zu machen, was auch bei uns zu einigen Jobverlusten geführt hat.
So leid mir das menschlich für alle Betroffenen tut, aus Konzernsicht war es das Beste, was die machen konnten. Von dem Zweig kam nämlich hauptsächlich Mist, den 1) keiner kaufen wollte und der 2) das Vertrauen in bessere Produkte unsererseits geschädigt hat, was wiederrum dazu führte dass die 1) keiner kaufen wollte.
Und gleichzeitig wurde da ein riesen Aufwand mit Personalkosten betrieben, den man sich, wenn man sich auf die Qualität derer Arbeit beruft, einfach nicht erlauben kann (Furz sitzt quer? Let's have a Meeting! In a bar!).
Das heißt konkret: Die Produkte von denen die gut gehen, bleiben erhalten, der Rest kann woanders versuchen Kunden zu vergraulen (und Kollegen, aber das sind Geschichten mit ganz anderem Kaliber).

Interessanter Weise ist unser Department davon nur minimalst betroffen, was zeigt dass die große Mutterfirma mit uns ganz zufrieden zu sei scheint, und das ist mal wirklich keine schlechte Ausgangssituation!

Montag erfahren wir mehr, die Chefetage lässt sich dazu herab, mit uns zu kommunizieren. Das passiert auch nicht häufig. Spannende Zeiten, wenn auch nicht unbedingt bequem.

Saturday, 24 March 2012

Welle

Gestern fing dann die große Entlassungswelle an. Statt der angekündigten 10-12 pro Schicht waren es 24. Darunter auch Freunde von mir. Alles in allem ein Dreckstag für alle. Wir sind am Montag dran. Chancen bestehen, dass ich bleiben kann, aber wenn nicht, dann ist das auch kein Beinbruch, denn ich habe vorgesorgt. Im Mai soll es dann wieder mehr zu tun geben, hätte ich bis dahin also nichts neues gefunden, könnte ich immer wieder zurück. Bis ich aus dem Urlaub komme, werde ich mich damit allerdings nicht groß stressen.
Mehr leid tut es mir für die anderen, viele sagen, sie werden in die Heimat zurückkehren, wenn sie gezwungen sind zu gehen. Sich so sehr auf einen Vertrag wie unseren zu verlassen, dass man gezwungen ist, solche Maßnahmen zu ergreifen, kann ich ehrlich nicht ganz nachvollziehen. So ist das mit einer Vollzeitanstellung auf 0-Stunden Basis nunmal. Wenn man gebraucht wird, hat man zu tun, wenn nicht, muss man umdisponieren können.
Wir werden sehen, was passiert, aber im Großen und Ganzen bin ich gelassen. Unsere Ausgangssituation ist besser als die Anderer, und ändern kann man daran eh nix. Und ganz ehrlich: Bei dem aktuellen Wetter gibt es schlimmeres, als im Sommer nicht um 6 Uhr aufstehen zu müssen.

Friday, 23 September 2011

Viel passiert

Vom lieben Björn wurde ich heute gefragt


viel passiert bei dir...ist das gut!?


Ganz ehrlich? Wer kann das schon sagen. Auf der einen Seite haben Steve McQueen und ich endlich den Vertrag zur Verlängerung unterschrieben, auf der anderen Seite bin ich am rödeln, von einem Ort zum anderen, kaum eine Minute zum durchatmen.

Jede Menge Arbeit, so dass ich auch am Wochenende (diese Woche Sonntag) im Büro bin, es aber doppelt bezahlt bekomme.

Eine gute Freundin, die ihr erstes Baby erwartet, welches sich Zeit lässt, und ein Arbeitskollege meiner Mitbewohnerin, der sich nicht unweit von meiner Haustür an einer Brücke aufgehängt hat.
Man stellt immer wieder fest, wie ein Leben dem nächsten die Klinke in die Hand drückt.

Wochen ziehen im Moment so schnell vorbei wie Stunden, kaum einmal geblinzelt ist schon wieder ein Tag rum, und ich frage mich: Was hab ich heute eigentlich gemacht?

Sunday, 14 August 2011

Hiragana


Hiragana ist das Japanische Alphabet. Oder zumindest eines davon (es gibt drei: Hiragana, Katakana und Kanji).

Weil ich immer schon Japanisch lernen wollte, schenkt mir Steve McQueen einen Japanischkurs zum Geburtstag. Und weil ich mich so freue, hab ich schon mal angefangen, das erste Alphabet zu lernen. Damit fangen in Japan auch die Kinder zunächst an, dann Katakana und erst wenn man diese beherrscht werden Kanji gelernt.

Hiragana und Katakana sind syllabische Alphabete, damit werden zum Beispiel Sätze geschrieben, oft findet man auch Zeitschriften und Untertitel in diesen Zeichen. Kanji werden für bestimmte Ausdrücke verwendet. Dann zum Beispiel, wenn man etwas hervorheben will.
Aber damit werde ich mich dann später befassen.

Ich sitze also hier und klicke mich von Lektion zu Lektion, und komme mir beim üben wieder vor wie in der ersten Klasse, als ich Buchstaben lernen musste. In Schönschrift.

Ich bin mir ziemlich sicher, jedes japanische Kind würde über mich lachen. Aber das ist mir wurscht.

SMQ hat mir ja auch versprochen, dass wir vielleicht sogar schon nächstes Jahr nach Japan fliegen.
Da kann ich meine neu erworbenen Skills direkt mal praktisch anwenden. Bis dahin muss die Bedienung in der Sushibar leiden.



Friday, 24 June 2011

Villa Kunterbunt

Steve McQueen und ich sind ja jetzt schon was zusammen. Und weil sowohl bei ihm als auch bei mir der jeweils befristete Mietvertrag ausläuft, haben wir beschlossen uns etwas gemeinsam zu suchen. Morgen fang ich offiziell an, die Makler abzuklappern (ohne Makler würde ich hier nie mieten, dafür sind die Vermieter zu schäbig und das Mieterrecht zu durchlöchert.). Man ist das aufregend! Ich hab noch nie mit einem meiner Freunde zusammen gewohnt! Wie schlimm kann das schon werden?

Sunday, 22 May 2011

Gotta cach'em all!

Ich hab euch ja von meinem neuen Fitness Plan erzählt. Und weil ich jetzt deswegen soviel überschüssige Energie hab, aber nicht schon wieder ins Schwimmbad wollte (3x muss jetzt echt mal reichen), hab ich heute morgen überlegt, was ich denn so schönes mit mir selbst anfangen kann ohne riesen Aufwand und Ausgaben.
Bin dann irgendwie auf die Idee gekommen, Geocaching  zu versuchen. Also schnell ne App (hatte da kurz was recherchiert) geladen, mich online registriert (alles zusammen 8 Euro und 5 Minuten Aufwand), und ein paar Caches angeschaut. Bei einem kannte ich die Location und dachte, so schwer kann das ja nicht sein. Hab ne Flasche Wasser, was zu schreiben und notfalls was zum da lassen eingepackt, und bin los. Ne halbe Stunde später war ich dann auch da, hab mir aber einen Wolf gesucht. Die Tatsache dass daneben Leute saßen, die keine Ahnung hatten, was ich da anstelle und mich dem entsprechend blöd anschauten, hat nicht geholfen.
Es scheint, das dazu gehörige Rätsel war wohl doch nicht so leicht. Egal.
Schnell per App einen anderen Cache in der Gegend gesucht, weiter gezogen. Und nach weiteren 30 Minuten Fußmarsch bin ich diesmal sogar fündig geworden! Direkt mal eingeloggt und mit stolzer Miene von dannen gezogen. Dafür denkt die Nachbarschaft jetzt, sie hätte eine Bekloppte mehr. Aber wurscht, hat Spaß gemacht, das mach ich jetzt jeden Sonntag.

wohl bekommts,

Indiana Sometimes

Saturday, 21 May 2011

Turnmutter Charlotte

Steve McQueen und ich fahren ja bald nach Hamburg (Tips werden immer noch gerne genommen). Und weil es ja eventuell gutes Wetter gibt, und man ja eventuell schwimmen gehen kann, also so im Freibad, hab ich jetzt schon seit Wochen eine totale Obsession mit dem Gedanken, endlich mal anständig in Form zu kommen.
Nun ist es zwar so, dass ich von Natur aus eher schlank bin, wenn ich aber ansetze, dann an Bauch/Hüfte und Oberweite. Das sieht ziemlich sch***e aus, meine zumindest ich, Steve McQueen findet's super. Aber so 4-6 Kilo müssen da meiner Meinung nach weg. (ich bin dann immer noch im Normalgewichtsbereich, aber weiter unten.) Aber um Gewicht geht es weniger als um die Fettpolster. wenn die einfach Platz für Muskelmasse machen, ist mir das auch schnurz wieviel ich da wiege.
Weil ich aber in Hamburg das perfekte Beach Babe geben will hatte ich also vor etwa 6 Wochen damit angefangen, überall nur noch mit Fahrrad hin zu fahren. Nun ist jetzt mein Rad weg. Die 2 Wochen Salatkur (mit Ausnahmen) bei den Eltern hat auch nicht den erwünschten Effekt gebracht, also habe ich mir nun ein neues Programm zusammen gebastelt:

3x die Woche 1 Stunde schwimmen (manchmal auch 4 mal, kommt darauf an, wie ich Zeit habe)
1x die Woche Pilates (bald 2x, denn der Herr will jetzt mit)
Dazu gehe ich überall hin, wenn möglich

Dazu den Calory Calculator 2 fürs EiTelefon, damit alle Aktivität (zählt auch die im Schlafzimmer, ftw!) gegen den Verbrauch angerechnet werden kann. Denn schließlich geht ja nur dann was runter, wenn weniger rein geht als verbraucht wird.
Ich trinke sogar jeden Tag eine Tasse Brennnesseltee, weil der angeblich entwässert. Bislang merke ich: nix.
Aber das Zeug schmeckt nicht so schlimm wie es klingt, also mache ich mal weiter.

Und wehe der ganze Aufwand bringt nix, dann ist aber was los.

Thursday, 24 March 2011

Sidney, dann klappts auch mit dem Nachbarn

Da ich an einer stark befahrenen Hauptstraße wohne, kann Sid leider nicht alleine raus. Damit er sich aber nicht langweilt, gehe ich oft mit ihm an der Leine raus. Das klappt an und für sich ganz gut wenn man bedenkt dass Katzen halt keine Hunde sind. Da muss man geduldig sein, und den Stinker auch schon mal tragen.
Aber nie in meinem ganzen Leben bin ich von so vielen wildfremden Menschen so nett angesprochen worden. Dass Sid ziemlich süß ist hilft, dass er freundlich ist auch, und dass ihm draußen rumlaufen so viel Spaß macht, erst recht.
Normalerweise erzählt man mir dann immer von den eigenen Haustieren und dass man sich in der Nachbarsschaft zu wenig kennt.

Heute aber sind wir eingeladen worden! Wir sind heute einer Grundschullehrerin begegnet die uns gefragt hat ob wir mal vorbei kommen können, weil die Kids gerade Geschichtenerzählen durchnehmen. Da kann man doch nicht nein sagen, und deswegen gehen wir die bald besuchen, damit die Kids Geschichten über Sid erfinden können.

:)

Sunday, 16 January 2011

Teretulnud! Oder so ähnlich

So werd ich bald schon begrüßt werden. Vor lauter Essay Schreiberei (und die damit verbundene Ablenkung in Form endloser Blogeinträge) fällt mir nämlich die Decke auf den Kopf. Geld ist zwar da, aber auch nur begrenzt, und seit einiger Zeit treibt mich das Verlangen, mal wieder etwas neues zu sehen.
Ich habe daher kurzentschlossen ein paar Freunde angehauen und die gefragt, was die denn so von Tallinn halten (erstmal nichts, weder gut noch schlecht, denn die meisten wussten gar nicht was das ist). Auf meine Versicherung hin, dass man die Flüge und Unterkunft für fast geschenkt bekommt, liessen sich aber alle breitschlagen, und so kommt es, dass wir Ende April zu fünft im Flieger Richtung Estland sitzen.

Jetzt weiß ich nicht, wie das mit euch ist, aber mein Wissen über Estland im Allgemeinen, und Tallinn im speziellen, ist doch eher beschränkt.

Was ich bislang weiß: Die Altstadt ist der Hammer!
by Jurvetson
Ich weiß auch dass die Esten jetzt auch den Euro haben (was mir das Umrechnen erleichtert), aber deshalb schade ist, weil ich gerne ein paar Kroons gehabt hätte. Die waren nämlich bis letztes Jahr noch die Standart Währung.

Außerdem hab ich mir mühsam angelesen, dass Tallinn mal Reval hieß und deutsche Hansestadt war.
Und ein Bier kostet etwa 1.62 Euro (jedenfalls nach Aussage der unzuverlässigen Quelle Internet)

Auch hab ich gelesen, dass Estland vor allem für Stricksachen bekannt ist:


hier hab ich den Link gefunden

Aber um ehrlich zu sein, wars das auch schon. Das ist auf der einen Seite gut, weil ich mich dann komplett überraschen lassen kann, auf der anderen Seite wäre es total super, wenn einer von euch, im Falle dass ihr schon mal da wart, Tipps hätte, was man denn unbedingt probiert, gesehen oder gemacht haben muss.

Und weil ich Eesti jetzt schon total super finde, gibt es noch was auf die Ohren:




Na, wer kennt's? :D

Tuesday, 23 November 2010

Es geht doch!

Der Herr hat mich heute gefragt ob ich zu einem Gig am Mittwoch komme. Nur weil die band fast so gut sein soll wie Joy Division, ist klar. ;)
Jetzt muss ich nur noch wen finden der mit mir mit kommt.

to be continued...

Wednesday, 20 October 2010

Was meint ihr?

Mein Prof. hat mich heute morgen bei Seite genommen: Ob ich schon Pläne hätte, für die Zeit nach dem Master? Und ob ich mir weitere Recherche vorstellen könnte? Im Bereich deutsche Klassik? Ich natürlich sofort ja gesagt. Daraufhin hieß es dann man müsse sich dann demnächst mal zusammen setzen um die Optionen zu besprechen. Ob ich einen PhD angeboten bekomme? Das wäre der Hammer!

PS: Sachen in Texten finden, die selbst der Prof. übersehen hat und dafür gelobt werden rules!

Thursday, 19 August 2010

Als ob es nicht schon reichen würde

Keine Lust auf den eigenen Geburtstag haben, so scheint es mehrere. Doch wenn man dann schon gezwungen ist was zu machen weil sich Freunde extra frei nehmen und dann auch noch so ein Stress entsteht, ja dann hab ich schon direkt GAR keine Lust mehr (am Ende wird bestimmt bei den schlechten Vorzeichen alles super, aber im Vorfeld will ich in Ruhe meckern).

Freundin M. will eigentlich zu Besuch kommen. Das finde ich total super und da freu ich mich auch schon richtig drauf, aber die Behörden des Untergangs (Und ihre Schusseligkeit) könnten uns noch einen Strich durch die Rechnung machen. Wie schon im verlinkten Artikel Erklärt ist M. Kind Türkischer Einwanderer. Für mich macht das keinen Unterschied, für sie nicht, für unsere Eltern und Freunde nicht, ABER: für die Behörden ist das ne riesen Sache. M. braucht nämlich um mich in der nicht mehr ganz so neuen Heimat besuchen zu können, ein Visum. Trotz der Tatsache dass sie wie ich in D. geboren ist.

Aber weil die nicht mehr neue Heimat "Schengen my arse" beschloßen hat, geht das ohne den bunten Aufkleber nicht. Ohne die 125 Ocken (glaub ich, wenn nicht dann aber noch mehr) sowieso schon mal gar nicht. Auch nicht ohne MINDESTENS! zwei Termine in Düsseldorf (M wohnt im Norden), und dann will man ja als Beamter auch mal Schicksal spielen, nicht wahr? Nun: Flug ist gebucht. Beamte haben sich heruntergelassen ihren Beruf zu tun und den Pass zum Visum kleben doch schon, man stelle sich vor, am MONTAG (ja genau dieser Woche) obwohl der Antrag seit Juni lief, nach Neuschnarchland geschickt. Heute ist dann auch schon die Benachrichtigung per Sms, man ist ja modern, bei ihr eingegangen, dass sie ab jetzt den Pass abholen darf. Schon. Der Flug geht morgen. Sie im Norden, Pass in Düsseldorf.

Bis jetzt alles klar? Bei mir nicht. Schusselig wie sie ist,, hat sie nämlich die Vollmacht, die es ihrem Dad erlaubt den Pass abzuholen, mit nach M-hausen genommen. Kopf.Tischplatte. (also ich jetzt)
Momentan herrscht hier Krisenzentrum wie man jetzt am besten Vollmacht von A nach B bekommt um den Pass anschließend von B nach A zu bekommen um schlussfolgernd M. nach L. zu kriegen.

Plan sieht aus wie folgt: Mutter von M. fährt nach D. um den Pass abzuholen. Vater von M. fährt mit Pass nach O., um dort M. zu treffen die nach M.-Dorf zurück fährt um von dort später  zu mir zu kommen.
Aussage ihrerseits: "Ich hab die Schnautze voll, ich werd Deutsch." hihi.
Oh Mann bin ich gespannt was das jetzt gibt. Ich habe ihr gesagt sie soll mir eine Nachricht schreiben sobald sie das Ding in der Hand hat. Nicht früher, nicht später.

Friday, 30 July 2010

Unverhofft kommt oft

Manchmal passieren Dinge von denen man niemals glauben würde dass sie einem selbst passieren werden.
Heute morgen um 9, ich lag noch im Bett da die Schicht in der Bar in der Nacht unglaublich anstrengend war, werde ich angerufen. Teilnehmer Unbekannt. Ich gehe vorsichtig ran, mir ist nie wohl wenn ich nicht weiß wer dran ist. Ja hallo, Hier die Universität, ob ich mein Paket schon bekommen hätte? Paket?

Ja das mit den Informationen und allem drum und dran? Nein? mhhh....Und wie es mit dem Stipendium aussehen würde, ob ich das noch wollte? ????????? Stipendium? Ja das über 4000 Ocken? Von Bosch?  ????????????????...???
EEEEHHHHH JA BITTE!!!???

Ich. Stipendium! Ja nee is klar. Stimmt aber wohl wirklich. ICH MUSS MEINEN MASTER NICHT SELBST ZAHLEN!

Auf den Schock geh ich mir jetzt mal ne Limo kaufen. Vielleicht sogar mit Vodka drin ^^

Tuesday, 13 July 2010

Wenn ich mal groß bin werde ich...

Ja was denn eigentlich? Als ich so um die  4 Jahre alt war wollte ich unbedingt Meerjungfrau oder alternativ Eisprinzessin werden. Das beides nicht ging war mir damals schon klar. Mit 7 dann war es entweder berittene Polizistin oder Privat Detektiv, denn das sah im Fernsehen immer spannender aus als es wirklich ist (wie ich aber erst später raus fand). Mit zwölf sollte es dann Bundeskanzlerin sein oder Profibasketballer, was aber daran scheiterte dass ich weder Basketball spielte noch mich mit einer Partei anfreunden konnte der ich beizutreten hätte. Mit 14 wollte ich dann im Musikbusiness arbeiten, was ich ja dann auch Jahre später gemacht habe, wenn auch nur eine Zeit lang.
Meine Eltern aber hatten sich immer eine traditionellere Karriere für mich gewünscht, und je mehr ich darüber nachdenke, desto besser finde ich das.
Nicht weil ich mich jetzt lieber als Anwältin sehen würde, sondern weil ich somit um meine kleinen Freiheiten kämpfen musste. Nicht dass meine Eltern sonderlich streng gewesen wären, aber wollte ich was von ihnen und sei es eine Vereinsmitgliedschaft, musste ich Argumente haben. Am besten gute, denn sonst wurde das nichts.

Bestes Beispiel: Zwei meiner Cousinen hatten jeweils ihr eigenes Pferd. Ich wäre vor Glück gestorben hätte ich nur einmal in der Woche reiten gehen dürfen. Dass es uns finanziell super ging wusste ich damals schon, und dass mein Vater ein Knauser ist auch. Das überreden hat einige Jahre gedauert, ich habe es aber nie bereut, und mich bei jedem Mal aufsteigen umso mehr gefreut weil ich wusste dass ich mir das verdient habe.
Beim Uni Abschluss das gleiche. Ich muss immer erst meine Eltern überzeugen wenn ich was machen will, damit ich nicht einfach drauf los mache. Das hat ja auch seinen Sinn, schließlich will ich keine Zeit einer halbgaren Idee wegen verlieren.
Aber heute sehe ich häufig dass Kinder alles kriegen was sie wollen: Telefon, MP3Player, Playstation, Von Instrumenten und Hobbys ganz zu schweigen. Was die Eltern dabei übersehen: Das reiben an der Autorität ist Teil des Spaßes den man am Ende mit dem gewonnenen hat. Wenn ich alles bekomme, dann ist es selbstverständlich. Wenn ich mir aber etwas erkämpft habe, dann ist es meines, und das mit Recht. Kriege ich es nicht, sind meine Argumente wohl oder übel ausbaufähig, und dann kann ich es soo dringend nicht gebraucht haben (Beispiel hierfür: die Dance Trance 3 von der ich, lasst mich nicht lügen, 1992 dachte ich würde nie wieder etwas anderes hören wollen. Gottseidank ist das an mir vorbei gegangen). Dass ich jetzt dann doch einen mehr oder weniger respektablen Beruf erlerne (wie ist das denn so mit Literaturforschern?) liegt hauptsächlich daran, dass ich mich zuvor in anderen Bereichen erprobt habe und mich so formen konnte. Hätte ich alles einfach anfangen dürfe, wäre wohl das meißte wie ein angebissener Apfel liegen geblieben.

Montag mache ich meinen Abschluss, so ganz offiziell mit Robe und Hut, und die Eltern kommen und werden mächtig stolz sein. Stolz werde ich auch sein, denn mir musste all die Jahre niemand in den Arsch treten, hab meine Arbeiten immer brav gemacht und darf mich dafür jetzt bejubeln lassen.
Und wenn ich wollte könnte ich den Herrschaften auch bestimmt die Dance Trance 3 aufschwatzen.

PS: Wenn ihr lieb seid, bekommt ihr ein beklopptes Foto von mir im Outfit. Badhair und Speckglanz inklusive.

Saturday, 3 July 2010

Lang ist's her

Vor 15 Jahren lernte ich meine beste Freundin kennen. Wir sind damals durch den Zufall in die selbe Klasse gekommen, denn meine Straße befand sich gerade noch so im Einzugsgebiet der 5E.
Wir hätten nicht unterschiedlicher sein können: sie als Tochter türkischer Arbeiter, ich als Mathematiker Kind eines deutschen Ordnungsfanatikers.
Wie wir uns damals angefreundet haben wissen wir beide nicht mehr so genau, aber dafür sind wir seit jenem Tag, einem Mittwoch in Sek eins, erster Stock Raum 110 unzertrennlich. Zumindest im Geiste, denn Räumlich gesehen liegen hunderte Kilometer zwischen uns. Im laufe der Zeit kauften ihre Eltern das Haus indem Ihre Mietwohnung war, bauten das Hauptgebäude zum Wohnhaus um, eröffneten Geschäfte, trennten sich meine Eltern, freundeten sich wieder an, zogen um, zogen zurück, wurden krank und wieder gesund. Auf uns und die Art wie wir miteinander umgehen hatte das nie einen Einfluss. Wenn ich sie bei den seltenen Gelegenheiten an denen wir beide in der alten Heimat sind besuche, dann freuen sich unsere Eltern so als ob ein lange verlorenes Familienmitglied wieder zurück gekommen ist.
Teil unserer Historie, aufgrund unseres Alters ist natürlich die Schule. Stunde um Stunde die man über die Lehrer schwatzte und sich beschwerte (machen Lehrer auch nicht anders, ist also ok) brachte uns näher. Über einen haben wir aber NIE gelästert. Herr G. ist "schuld" dass ich meinen Abschluss in Literatur gemacht habe, und dass sie ihren Abschluss in Touristik hat und bald nach Buenos Aires geht. Herr G. hat uns in 4 Jahren (in M.'s Fall 6) Spaß an der Sprache beigebracht und ihm ist zu verdanken, dass ich den Unterschied zwischen Temporal - und Konditionalsatz kenne. Bei der Kommasetzung hat er offensichtlich versagt, aber hey: Nobody's perfect.
Warum ich das erzähle? Ich musste durch einen dummen Zufall zu meinen Eltern (Amtsangelegenheiten) und sprach M. an ob sie zu dem Zeitpunkt da sei. War sie! Nachdem wir uns fast zwei Jahre nicht gesehen hatten, haben wir jetzt eine Woche nur für uns, ohne jegliche Verpflichtungen, die sonst immer auf einen warten wenn man mal gerade da ist. Gestern kam uns die Idee Herrn G. mal anzurufen und zu fragen wie es ihm geht. Tja, und am Montag treffen wir uns dann zu dritt zum Essen um über alte Zeiten zu schwatzen. Ich freue mich! Das auf dem Bild ist übrigens meine Alte Schule. An der ich immerhin 9 Jahre verbracht habe, und die das Stadtbild bis heute monströs prägt.

Monday, 19 October 2009

Marty McFly

Fand ich als Kind immer super. Ich hatte ja auch immer so ein bischen einen Stand auf Michael J. Fox. Und deshalb hab ich auch gar nichts dagegen, mir mit dem Herrn heute alle 3 Filme anzuschauen, denn Schlaf ist was für Weicheier ;)