Sunday, 23 December 2012

Oh du fröhliche

Ich bin ja eigentlich ein netter Mensch, der allen immer nur Gutes will. Aber es gibt auch Ausnahmen. Den Verantwortlichen für folgende Begebenheiten, soll dementsprechend der Braten im Hals stecken bleiben:

- Demjenigen, der entschieden hat, eine komplette Abteilung bei meinem ehemaligen Arbeitgeber drei Tage vor Weihnachten ohne Abfindung rauszuschmeißen. Auf der A****loch Skala gibt das eine pralle 10.

-Derjenigen, die meine Cousine (Friseurin) dumm angemacht hat, weil sie es gewagt hat, sich den 21. freizunehmen. Das ist der Geburtstag meines Neffen, und wohl wichtiger als irgendein dummer Haartermin, der auch leicht auf einen anderen Tag verschoben werden könnte. Was ist denn bitte kaputt bei den Leuten?

-Der Freund einer Freundin, der Sie mit einer gemeinsamen Kollegin betrügt, die PS Vita aber trozdem als Geschenk von ihr (der Freundin) annimmt. Bah Pfui!

- Der Frau meines Cousins, die Ihrer Tochter (3 Jahre) zu Weihnachten ein Vileda Putzset kauft. Hauptsache sie weiß von Anfang an wo ihr Platz im Leben ist, oder wie hab ich das zu verstehen???

Mit letzterer darf ich dann morgen Weihnachten feiern. Ich freu mich schon.

Saturday, 8 December 2012

Alle Jahre wieder

Mein Chef hat eine Schwäche für gute Parties. Aus diesem Grund haben wir daher dieses Jahr nicht nur eine, sondern gleich drei Weihnachtsfeiern. Und weil das selbst die Großzügigste Firma nicht im Budget hat, findet er jedesmal irgendwen, der uns diese Feiern spendiert.

Und auf Kosten anderer feiert es sich ja eben nochmal so gut!

Nummer 1 war diesen Donnerstag in einer Bar um die Ecke von unserem Büro. Die 4 Kannen Vodka Cocktail waren im Nu weg, und der Ausrichter der Feier, ein ehemaliger Geschäftspartner der es gerne wieder werden möchte (aber nicht wird), hat sich angeboten uns einzuladen. Und hatte wohl keine Ahnung auf was die sich eingelassen haben. Je länger der Abend voran ging, desto bedröppelter sahen die aus. Kein Wunder, wir haben innerhalb einer Stunde bestimmt 3 Flaschen Jägermeister leer gemacht. Und das mit, sagen wir mal, 15 Personen. Danach schleppte der Chef uns noch in einen Club, indem ich auf mysteriöse Weise meine Drinks nicht zahlen musste (Eintritt aber schon. Komisch). Irgendwann hab ich dann aufgegeben und bin heimgefahren, nachdem ich wie ein neugeborenes Giraffenbaby, das zum ersten Mal versucht aufzustehen, in ein Taxi geklettert bin, da ich unglaublich hohe Schuhe anhatte, und mir von der Tanzerei die Knie weh taten.

Am nächsten Morgen saß ich leidend im Büro, aber immerhin war ich da, die Hälfte etwa arbeitete "von Zuhause".

Bald ist dann die Feier mit dem Team in Deutschland, die im Vergleich gesittet von statten gehen wird, aber auch nur weil wir alle im Januar nach LAS VEGAS FLIEGEN!

Da haben wir nämlich Jahresvollversammlung in Phoenix, und müssen sowieso alle hin. Und wenn man eh schon mal da ist, dachte sich der Chef, dann kann man es auch einfach mal krachen lassen, oder?

Mich sogrt etwas, dass das Hotel auch ein Casino hat. Ich habe die Angewohnheit, unglaublich dumme Ideen zu haben, wenn ich was getrunken habe, und wie man mir sagte, sind die Getränke drt umsonst (oder eben auf Firmenkosten). Mir schwant schlimmstes!

Abgesehen davon: OMFG!!! Was zieh ich an???

Saturday, 1 December 2012

An die Nieren

Facebook ist vielleicht einer der größten Zeitverschwender die es gibt, es hilft aber auch großartig dabei, mich auf dem Laufenden zu halten, was Leute angeht, die ich nun nicht unbedigt perönlich sehen muss. 
Exfreunde zum Beispiel.

Es hat mich unter anderem auch auf die seltsame Begebenheit hingewiesen, die einer Bekannten widerfahren ist:

Seit einiger Zeit ist sie, mit der ich mal enger befreundet war, schon mit ihrem Freund zusammen. Seit dem in etwa, habe ich sie nicht mehr wirklich gesehen und man hat sich aus den Augen verloren. Durch Facebook allerdings, konnte ich ihre Geschichte verfolgen, die alleine statistisch schon bemerkenswert ist. Ihr Freund brauchte nämlich eine neue Niere. Und wer ist der passende Spender? 

Sie! 

Selbst bei Geschwistern liegt die warscheinlichkeit, dass man ein passender Spender ist bei nur etwa 25%.
Dass ausgerechnet die eigene Freundin geeignet ist, macht eine Warscheinlichkeit von wieviel? Kann das mal einer ausrechnen? Ich meine das ist n etwa wie im Lotto gewinnen, außer dass es noch viel viel besser ist.

Was mich aber nachdenklich gemacht hat, ist folgendes: Die Frage, ob man jemandem die eigene Niere geben würde.
Ab wann wird das selbstverständlich? Mit Hochzeit, ab einer gewissen Beziehungsdauer?Wo liegt der Auslöser dafür, dass man sagt: "Dir gebe ich einen Teil meines Körpers".
Das Risiko ist ja schließlich, dass die verbleibende Niere irgendwann versagt, und man keine zweite mehr hat, die einspringen kann.

Würdet Ihr eurem Partner/Partnerin eure Niere geben? 

Wednesday, 28 November 2012

God save the Queen

For einiger Zeit hatte ich mich ja mal über ein paar Besonderheiten der Deutschen ausgelassen. Damit das nicht so einseitig dasteht, dachte ich mir, kommen jetzt mal die Insulaner dran. Hat ja schließlich jedes Völkchen so seine (liebenswerten) Macken.

1. Kaffee. Böse Zungen behaupten, der Brite trinke Tee weil sein Kaffee so schlecht sei. Das ist nur zum Teil richtig, denn: Der Brite trinkt Tee, weil er keinen Kaffee kennt.
Die braune Plörre, die einem untergejubelt wird, kommt nömlich meist nicht aus einer Maschine, sondern aus dem Glas, und zwar in Form von Granulat.
Wer sich im Supermarkt jedes Mal fragt, wer dieses Granulat Zeug kauft, und warum sich das seit Jahrzehnten hält, das liegt daran, dass 54+ Millionen Insulaner keinen Filterkaffee kennen.
So kenne ich auch keinen einzigen Haushalt im Besitz einer Kaffeemaschine.
Was der Insulaner aber sehr wohl kennt: Doppelter Espresso mit Caramel und Soya Milch, Matcha Latte Laktose frei, Tripple Mango Passion Fruit Frappuccino, Strawberry Vanilla Babyccino (oder bei uns schlicht: Vanille Erdbeermilch im Prenzlauer Berg-Gewand). Man kriegt also alles, außer Filterkaffee. Kriegt man den überraschend doch, heißt er "Americano" schmeckt scheiße und kostet 3x mehr als er sollte.

Ey was guckst du?
2. Nacktsein. Für den Briten ein Ding der Unmöglichkeit.


Naja, SO unmöglich auch nicht, man muss dafür nur auf ein öffentliches Wahrzeichen klettern. EASY!  
Aber dann erklör den mal, wieso es in Deutschland Nacktstrände gibt, die man mit der ganzen Familie besucht. MIT KINDERN!!! Für Briten ein Ding der Unmöglichkeit, auch Sexualkunde in der Schule am besten erst mit 34 1/2. Damit man denen bloß nicht zu dummen Gedanken verhilft.
Dass die kleinen Scheisser auch von alleine drauf kommen, wozu das seltsame Gebammel da unten gut ist, wird ignoriert. Wodurch es zu einer Invasion der Körperfresser Teenage Mums kommt, die alle kaum gerade aus laufen können, aber drei Mäuler stopfen sollen - geschenkt. Hauptsache man muss dem eigenen Sproß nicht erklären, warum man selbst nur 14 Jahre älter ist. Aber wer will schließlich nicht mit 26 schon Oma sein?

3. Sport. Sie versuchen es ja. Müsste man Ihnen eine Referrenz schreiben, so stünde darin "Hat sich stets bemüht". Die britische, und vor allem die englische Seele leidet darunter, nie bei großen Turnieren zu gewinnen. Selbst hat man sich in Sportarten ins Abseits manövriert, die man eigentlich sogar erfunden hatte. Das ist bitter. Deshalb hat man auch dafür gesorgt, dass die letzten paar verbliebenen, in denen man noch einigermaßen was reißen konnte, die Kollonien nicht verlassen. Wer mal 6 Stunden lang die immer gleiche Partie Cricket verfolgt hat, und dabei nicht vor Langeweile umgekommen ist, kann sich denken wieso.



Saturday, 24 November 2012

Falls jemand sucht, oder jemanden kennt der sucht

Unsere Bayerische Niederlassung hat derzeit 3 Stellen offen, falls jemand im Raum München nach einer neuen Stelle sucht.

-1x Vertrieb (IT- Software)

-2x IT-Ingenieure

Versteht, dass ich hier nicht mehr Infos geben kann, doch ich kann gerne weiter ins Detail gehen, wenn Ihr mir eine Email schreibt.

Team und Chef sind super, dafür lege ich meine Hand ins Feuer!

Thursday, 22 November 2012

Die Geister die ich anschrieb

Manchmal hat man das Gefühl, dass die Leute in Deutschland nix besseres zu tun haben, als sich gegenseitig abzumahnen, und das wegen jedem Fliegendreck (*Im Bezug auf Internet).

Letzte Woche kamen davon gleich zwei bei uns an, der eine wegen eines Nudelbilds das angeblich auf unserer Seite zu finden sei, der andere weil er eine email bekommen hat, und sich dadurch in seinem Persönlichkeitsrecht verletzt sah. Ernsthaft.

Zu 1) der arme Kerl hätte mal besser einen Photoshop Kurs belegt, das Bild sah aus als wäre es in Paint zusammengebastelt worden. Dafür kriegt er garantiert keinen Schadensersatz.

Zu 2) der konnte sich wohl nicht vorstellen, dass unserem Anwalt sau langweilig is, und dieser auf das Angebot finanziellen Ausgleichs mit "HAR HAR klag doch!" reagierte, worauf das alles plötzlich alles halb so wild und vergessen war. komisch komisch.

Ist doch alles echt unnötig, oder?

Ist natürlich lukrativ, mit wichtig tönendem Jurasprech Leuten mit Klagen zu drohen, für den Fall, dass Sie die Zufällig gering gehaltenen Beträge nicht zahlen wollen. Bei niedrigen Beträgen denkt man sich ja auch nicht "Na auf xx $ kommts jetzt auch nicht an, zahl ich mal bevor ich mich da noch ärgern muss."

Nachtigall ick hör dir trapsen!


Friday, 9 November 2012

Saurier & Co.

Gestern war es endlich soweit, nachdem ich im Februar (?) mein Ticket erstanden hatte, war gestern der Abend, an dem Das LSO einen Abend lang dem Lebenswerk John Williams huldigte.
John Williams ist der, der so ziemlich alle (mit Ausnahme von Morricone Stücken) geschrieben hat, was man mit Filmmusik und Gänsehaut in Verbindung bringt.

Darüber hinaus ist das LSO auch das Orchester, was häufig die Original-Musik eingespielt hat.

So saß ich dann auch die ersten paar Minuten da und dachte, geil hört sich an wie im Kino! *facepalm*

Es war so toll, sollte ein Orchester in eurer Nähe ähnliches veranstalten (WDR zum Beispiel) lasst es euch nicht entgehen.


Monday, 5 November 2012

Geniestreich

Andere Länder, andere Sitten. Hier auf der Insel ist es Beispielsweie üblich, sich seinen Strom PrePaid zu kaufen, dank Schlüssel uch Buckse am Meter. So kann man nie mehr verbrauchen als man sich leisten kann, und ich weiß immer ganz genau, wieviel ich im Monat einzuplanen habe.

Also eigentlich super.

Es sei denn, man ist wie ich, und verliert den Schlüssel und hat nur noch 0.38 Guthaben auf dem Meter.

Panisch direkt mal den Stromlieferanten des Vertrauens angerufen, und weil ich mich gottseidank nicht in einer Servicewüste befinde, kann ich mir in 20 Minuten direkt ein neues Schlüsselchen besorgen, das sogar irgendwo im gleichen Stadtteil auf mich wartet. Damit ich heute Abend nicht im Kalten und Dunklen sitzen muss.

Und es ist erst Montag. *schauder*

Tuesday, 30 October 2012

Feierabend Freuden

War lange still hier, ich weiß. Leider arbeite ich im Moment viel, und wenn ich nicht arbeite, muss ich mich mit den Hirnies der telefongesellschaft rumschlagen, die, obwohl ich meinen Vertag schon vor einiger Zeit zu einem Anderen Anbieter verlegt habe, mich noch immer mit Rechnungen belästigen und Geld für Produkte von meinem Konto abziehen, die ich noch nie benutzt habe.

Gerade hat mich das 45 Minuten am Telefon gekostet, die ich mit Essen machen, Zeitung lesen und fernsehen hätte zubringen können Oder Blog updaten (da kommt noch Einiges, ich hab nur nie Zeit).

Und das nervt gerade tierisch nicht nur wegen des Geldes (ich hab nichts zu verschenken) sondern auch weil ich derzeit 50+ Stunden arbeite, plus 2 Stunden Pendeln pro Tag, und ich sowas echt nicht brauche.

Statt dessen ärgere ich mich in den Pausen mit der Steuerbehörde (schulden mir Geld) und am Abend mit den Spaten von der Telekom (nicht die deutsche, aber auch nicht besser).

Und kalt isses auch. Und dunkel. Und nass.

Wednesday, 3 October 2012

Projekt

Blogs sind so eine Sache, man liest viel Profanes, viel Interessantes, und so manches, was man besser nicht gelesen hätte. Und manchmal lassen Sie uns an Leben von Mensche teilhaben, die irgendwann ein ganz natürlicher Teil unseres Lebens werden.

Und dann liest man einen alten Blog Eintrag von jemandem, den man kennt, und denkt sich, dass sich das alles wie eine Checkliste dessen liest, was man selbst schon alles mitgemacht hat, und stelt fest, dass man selbst vielleicht schon einen kleinen Schritt weiter ist. Und deswegen hab ich mir vorgenommen, die gute etwas an die Hand zu nehmen um zu zeigen, dass es irgendwann auch wieder anders wird. Vielleicht nicht besser, vielleicht nicht schlechter, aber anders auf jeden Fall. Und manchmal, wenn das gleiche immer wieder und wieder passiert, ist anders schon ein wahnsiniger Lichtblick.

Wednesday, 26 September 2012

Aufwärts

Endlich läuft es gut. Auf der Arbeit meine ich. Nicht dass ich nicht immer mein Bestes geben würde, aber manchmal liegt es auch einfach nicht an einem selbst. Endlich haben wir Fahrt aufgenommen, und das nächste Quartal lässt sich zuversichtlich entgegen nehmen. Pipeline ist da, oder in realistischer Nähe, die Meetings vielversprechend, die Gespräche gut. Mein Team dadurch in besserer Laune, und damit mein Alltag leichter.
Mein Chef hat sogar eines meiner Scripts benutzt und festgestellt, dass das tatsächlich funktioniert. Hätte ich ihm auch sagen können. ;)

Mein anderer Chef ist auch zufrieden, und heute hab ich endlich mein Namenschild bekommen, dass jetzt an Meinem Schreibtisch hängt. Vielleicht investiere ich sogar in einen Becher für meine Stifte wenn das so weiter geht :D

Thursday, 20 September 2012

So Monate

Es gibt so Monate, die müssen nicht sein, da knarzt es hinten und vorne, und kaum hat man Baustelle Nummer 1 fertig, reißt es irgendwo anders ein Loch in den Boden. Fast so wie bei den Kölner U-Bahnarbeiten.
September ist so ein Monat, und ich laufe schon die ganze Zeit gereizt herum, wie ein Löwe im Käfig, aufdass der Monat endlich ein Ende findet, damit ich endlich das Werkzeug aus der Hand legen kann.

Es ist so, als ob alle verrückt spielen und eine höhere Macht befiehlt, möglichst viel Stress zu machen, auch wenn es dafür überhaupt keinen Grund gibt. Die Frau ohne Rückrad ist ein Paradebeispiel dafür.
Miss W plant einen Umzug ans andere Ende der Welt, denn bei Ihr spielen auch alle verrückt. Bin also nicht nur ich. Gemeinsam sitzen wir nun da und überlegen, was denn los ist. Drogen im Trinkwasser? Mondkonstellationen?

Habt Ihr sowas auch manchmal?

Sunday, 9 September 2012

Rückgrat

Zu allererst möchte ich mich für die lange Stille entschuldigen, aber bei mir ging es gerade drunter und drüber, hatte Besuch, war mit der Arbeit beschäftigt, und manche Sachen müssen ja auch nicht ins Netz.

Oder so dachte ich zumindest. Denn jemand, den ich eigentlich nur noch als ehemalige Freundin bezeichnen kann scheint dies anders zu sehen. Aber von vorn:

Vor einiger Zeit hatten drei gute Freunde von mir mit ernsthaften Drogenproblemen zu kämpfen. In der Zwischenzeit hatte es auch der zweite geschafft, von dem Mist loszukommen, und bis auf den Dritten, für den der Zug abgefahren ist (sitzt wieder im Knast weil er Fleisch geklaut hat), hatten es beide eigentlich wieder ganz gut auf der Reihe.

Dann kommt die Frau ohne Rückgrat, trifft sich mit mir auf einen Tee und erzählt mir, dass einer der beiden wieder rückfällig geworden ist, sagt woher sie das hat und wie lange das schon gehen soll. Ich habe keinen Grund ihr nicht zu glauben und bin besorgt, sage aber nocht nichts Freund Nummer 1 gegenüber. Erst als ich von einem weiteren Freund aus einer anderen Ecke ähnliche Gerüchte zu hören bekomme, spreche ich Freund 1 darauf an, und zwar wie folgt: "Nur dass du es weißt: folgendes macht die Runde *Gerücht*, ich weiß nicht wieviel davon stimmt, halte aber bitte mal ein Auge drauf."

Ich dachte, bis dato, dass man sich als Freund so verhält. Gestern dann bekomme ich einen Anruf von dem, den das Gerücht betrifft, der meine Mail and Freund 1 gelesen hatte und wissen wollte, was es damit auf sich hat. Ich erkläre, er versteht.Zeitgleich bekomme ich einen Anruf vom Freund von der Frau ohne Rückrad, der mich am Telefon zusammen scheißt, was mir einfällt, solche Sachen über seine Freundin zu verbreiten (ich wurde gefragt woher ich die Info hatte, und habe es dem Betroffenen gesagt). Es tut mir ja leid, aber sie hat mir nunmal erzählt dass er wieder Drogen nimmt. Ich werde einen Teufel tun und ihm nicht sagen, woher ich das habe.

Dass Sie ihren Freund anrufen lässt um mich anzuschreien, ist arm. Noch ärmer ist, dass Sie jetzt öffentlich über mich vom Leder zieht, weil ich angeblich Kindergarten-Gerüchte verbreite.

1. Bin ich nicht Diejenige die solche Gerüchte verbreitet.
2. Kann ich mich selbst verteidigen, und brauche meinen Freund nicht dafür
3. Gehe ich nicht hin und verdrehe die Wahrheit im Freundeskreis, damit es nicht so aussieht als sei ich ein unschuldiges Lamm
4. Stehe ich immer zu dem was ich gesagt habe. Sollte sie auch mal versuchen.

Vom Betroffenen habe ich dann auch noch die bezeichnende Aussage erhalten, dass ich mir keinen Kopf machen sollte, weil er wüsste von wem das käme. Da muss wohl schon öfter Mist aus ihrer Ecke gekommen sein.
Die Frau hat ein Kind. Sie hält sich also für reif genug, ein Lebewesen großzuziehen, und kann mich nicht mal selbst ansprechen wenn sie ein Problem mit mir hat, nein da muss ihr Freund anrufen und mich am Telefon beleidigen. Ganz groß.

Noch besser: Der Betroffene rief bei besagtem Freund an, der Die Sache nochmal erklärt hat, und anscheinend zeigte er sich einsichtig. Eine Entschuldigung habe ich aber nicht erhalten.

Ich weiß, dass ich im besten Interesse meiner Freunde gehandelt habe, und mir nichts vorzuwerfen habe. 
Die einzge Erklärung die ich habe für ihr Verhalten ist, dass sie Mist erzählt hat und jetzt ertappt worden ist.

Tolles Wochenende, oder?

PS: Das ganze war nochmal eine Erinnerung daran, warum ich lieber mit Männern befreundet bin als mit Frauen. So ein hinterf***iges Verhalten ist mir da noch nie untergekommen.

Wednesday, 22 August 2012

1UP

Durch meinen immer noch recht neuen Beruf, bin ich ja bereits in der kurzen Zeit, die ich erst dabei bin, bereits ordentlich rumgekommen.

Die längere Abwesenheit meinerseits lässt sich somit mal wieder damit erklären, dass ich meinen Arbeits Computer dabei hatte, der kein Nummern-Pad hat, und ich zu faul bin da die Umlaute zu kopieren extrem fleißig bin, und mich somit auf Twitter auslasse pausenlos durcharbeite, während ich im Auftrag meines Arbeitgebers die Welt rette versuche, Deutschlands Internetseiten zu verbessern.

Und weil wir alles machen was irgendwie mit Internetseiten zu tun hat ("What is it ******** does? - We make your website awesome!"), war die Gamescom natürlich ein Pflichttermin für uns.

Ich hatte mich tierisch gefreut, dass ich mitdurfte, denn schließlich hab ich schon gespielt, da konnte ich noch nicht mal meinen Namen schreiben. Und weil das ganze auch noch im Einzugsgebiet meines Elternhauses statt fand, konnte ich dabei direkt noch einen Besuch bei der Ehrenwerten Gesellschaft dran hängen. Verwöhnen lassen von Muttern inclusive.

So ein Ausstellerpass ist schon was feines: Nicht nur konnte ich fast eine Woche umsonst Zug fahren, ich hab auch am Presse-Tag kaum anstehen müssen, um mal kurz zu zocken. Leider hatte ich keine Zeit um mich ganz den Knöpfchen hinzugeben, sonst hätte man mich am Ende des Tages noch aus dem Assassins Creed III Stand chirurgisch entfernen müssen.

Ganz toll auch das Cosplay was ich gesehen habe, manche der Kostüme waren fantastisch, manche etwas, sagen wir mal optimistisch angelegt, fand ich super.

RTL meinte aber wohl mal wieder, die üblichen Klischees bedienen zu müssen. Denn mit Klischees haben die es ja.

Nein, nicht alle Gamer stinken. Es gibt mindestens genausoviele die stinken, wie es Nicht-Gamer gibt, die olfaktorische Herausforderungen sind. Und was den Look angeht, Ich würde mal behaupten, dass die, die da waren, in diesem Fall hauptsächlich Schulkids weil unter der Woche und Ferien, grob dem entsprechen, was Durchschnitt ist. Tatsache ist doch: Als Teenager sahen wir doch (fast) alle scheiße aus. Ist so. Liegt an den Hormonen, die uns das Hirn vernebeln und einreden, der Look den wir da gerade haben, das sei jetzt eine gute Idee. Und das Axe-Deo. Herrlich!

Ich würde jetzt einfach mal behaupten, dass ich zum Beispiel nicht aussehe, wie der klassische Gamer-Stereotyp. Ich rieche auch ganz gut und habe - man soll es kaum glauben! - ein ausgelastetes Sozialleben. In echt, so mit rausgehen und Menschen treffen und so.

Ich find's jedenfalls gut, wenn sich Leute eine Leidenschaft suchen, und über die neue Freunde finden. Wenn es sie anregt, selbst kreativ zu werden ( Kostüme basteln zum Beispiel, oder selber Spiele entwickeln, oder oder oder), wenn es sie dazu bringt sich in den Zug zu setzen und in eine neue Stadt zu fahren. Das ist nämlich mutiger als zuhause mit der Gang das Viertel nicht zu verlassen und Dosenbier auf dem Parkplatz zu trinken, oder hinterm Schwimmbad zu kiffen (das war zu meiner Schulzeit angesagt, da hab ich lieber FFVII gezockt. Mit Freunden).

Aber weil es ja anscheinend immer noch Salonfähig ist, auf Teenagern rumzuhacken, die einem eigentlich nichts getan haben (es sei denn man hat Pech und gerät an einen 14 Jährigen im COD online Channel, in dem Fall: Fire away!), wollte ich das doch mal für alle da lassen, die selbst gerne mal eine Runde zocken:


Sunday, 5 August 2012

Dabei sein ist alles!

Da liegt man nach einer durchzechten Nacht, wie es sich gehört, verkatert und mit Kater im Bett, hat es gerade so geschafft, den müden Körper zum Frühstück um 2 Uhr Nachmittags an die frische Luft zu schieben, die Einkäufe für das Abendessen zu erledigen, und freut sich ach nichts anderes, als weiterhin mit dem Kater im Bett zu liegen und sich vom Fellknäuel bekuscheln zu lassen. Und dann das.
Um 17.20 kriege ich, die die Spiele bislang nur periphär mitbekommen hat, also wenn in der Kneipe oder durch Touristen, die mich nach Infos fragen, eine Nachricht von einem Kollegen aus San Francisco, der gerade für zwei Wochen zu Besuch ist, weil seine 2 Schwestern (!) Wasserball (!) für die USA (!) spielen.
Jener Kollege, mit dem ich mich super verstehe, hatte eine Karte übrig, und fragte, ob ich Lust hätte, mit ihm und seiner Family das Spiel zu schauen. Es ginge aber schon in einer Stunde los.

Als ich das letzte mal hier stand, brannten noch die Mülltonnen


Ich also den müden Kadaver aufgerafft, mich schnell frisch gemacht und los. Trifft sich gut, wenn der Olympiapark nur 10 Minuten mit dem Zug weg ist. Keine Stunde später saß ich also im Wasserball-Stadion und war ein USA-Fähnchen am schwingen um die Schwerstern meines Kollegen anzufeuern.

Alles ganz surreal!

Die Presse hatte auch keine besseren Plätze

Wer das spiel gesehen hat, weiß, dass die sich den Sieg richtig verdient haben, nachdem ein Mitglied der italienischen Mannschaft im Alleingang versucht hat, den Gegner zu ersaufen.

Was ich total toll fand: Alle waren wie eine große Familie, man kam leicht ins Gespräch, die meißten hatten Familie in irgendeinem Team. Die Plätze waren super, und alles total entspannt. Italiener saßen neben Amis und Streit gab es nie, jedoch beglückwünschte man sich,, wenn die andere Mannschaft gerade ein super Mannöver hingelegt hat.

Die Schwestern meines Kollegen sind jetzt im Halbfinale, Familie S daraufhin heute wieder feiern (es sei ihnen gegönnt!), und ich saß nach dem Spiel wieder in der Bahn in Richtung Bett, denn morgen um 5 muss ich wieder raus weil ich der Arbeit wegen in München sein muss.

Auch alles surreal!


Auch wenn sie es nicht verstehen oder lesen werden:

Nochmal einen ganz herzlichen Dank an Familie Steffens für das Ticket, und GO USAAAAAAAAAAA!!!!!

(zumindest im Wasserball ;-) )

Monday, 30 July 2012

Manchmal


Manchmal denke ich, dass ich meinen Job nicht mehr lange mache, weil man endlich merkt, dass ich unfähig bin.

Manchmal denke ich, dass man endlich merkt, dass ich meinen Abschluss nur durch Blenderei bekommen habe.

Manchmal denke ich, dass meine Freunde eigentlich auch bald merken müssten, dass ich eigentlich sau langweilig bin.

Manchmal denke ich, dass es auch Steve McQueen so langsam mitbekommen sollte, dass ich weder so gewitzt/süß/intelligent/hübsch etc bin, wie er es von mir zu denken scheint (da ist garantiert Blendwerk im Spiel).

"Und morgen wachst du auf und denkst,
 'in dieser Hose seh ich fett aus!'"
Manchmal denke ich, dass ich selbst zum Katze füttern zu doof bin.

Manchmal denke ich, dass ich meinen Eltern eine unnötige Last bin.

Manchmal denke ich in der U-Bahn, ich würde am liebsten um mich schlagen, weil mir alle auf den Sack gehen.

Absolut immer denke ich, dass die Sau, die mir diesen Mist einflüsstert, sich besser schnell von dannen macht, bevor es hier kracht!

Hat lange gedauert, bis ich zu dieser Erkenntnis gekommen bin.

Sunday, 29 July 2012

Lebenszeichen

Mich gibt es auch noch, man soll es kaum für möglich halten! Ich muss zu meiner Verteidigung sagen, dass ich in den letzten drei Wochen kaum zu Hause war, erst in München (da kenne ich jetzt zumindest das Messegelände), dann in Arizona. Und das war... WOW


Samstag abends hatten wir (eine Kollegin mit der ich zusammen geflogen war) Kollegen getroffen, die bereits angereist waren, und die am nächsten Tag nach Sedona wollten und uns dazu einluden mitzufahren.
Da kann man ja nicht nein sagen!
Und der Canyon war wirklich überwältigend, dem werden die Fotos gar nicht gerecht.

Gottseidank waren es an diesem Tag nur flauschige 41 Grad, was die Anreise doch erträglich machte. Spitzenwert in der Woche lag irgendwo bei 47, was selbst abends noch unerträglich war.

Ich für meinen Teil war froh, überhaupt etwas von der Gegend zu sehen, schließlich waren wir ja alle zu Trainingszwecken dort.

Aber damit hatte ich wirklich nicht gerechnet!



Das Training im Anschluss war dann auch eher Antiklimaktisch, da den ganzen Tag von 7.30 - 17.30 in einem Raum mit zuvielen Süßigkeiten eingepfercht, mit TexMex bestochen und Sofdrinks ruhiggestellt, den Reden vorne am Projektor gelauscht, wenig bis gar nichts aufgenommen weil mit emails beschäftigt (was aber nicht nur mir so ging) Nur um am Abend bei Essen und viel zu viel Gin endlich mit den anderen ins Gespräch zu kommen, sich darüber auszutuschen, welche Pläne man hat, und wie man alles irgendwie besser machen kann, als es jetzt ist. Nur um am morgen um 7.30 wieder aufzulaufen und sich einen erzählen zu lassen.

Da mein Abflug auf den Samstag Nachmittag viel, war mein Wochenende auch passe, am Montag musste ich wieder arbeiten. Noch nie habe ich dem Wochenene so entgegen gefiebert wie dieses Mal, und selten habe ich es so ungern gehen sehen.
Tja, und nächsten Montag bin ich dann wieder in Bayern.

Thursday, 12 July 2012

Schlag mit Rat I

I'm gonna hit you with a plank made of wisdom.

Habe mir überlegt, ungefragt Ratschläge zu verteilen, und zwar an euch! Deswegen hier eine neue Serie.

Ratschlag Nummer 1:

Macht euch Barmenschen zum Freund. Ich verstehe nicht, warum Menschen das nicht viel öfter machen, denn die Vorteile überwiegen eindeutig. Geht Ihr in die gleiche Bar öfters, also sagen wir mal so 1x im Monat, ist es von Vorteil, wenn man das Personal auf seiner Seite hat. Das macht man am leichtesten mit Trinkgeld. Wer Geld zum Saufen hat, hat auch Geld sich erkenntlich zu zeigen. Was euch das bringt? Ganz einfach: Barmenschen vergessen nicht. Sie sind die Elefanten der Service-Branche. Und zeigt man sich öfters mal erkenntlich, dann merken sie sich das. Und zwar zu eurem Vorteil. Denn durch das Extra-Taschengeld werdet Ihr zu Ihrem Liebling. Und da kann einiges bei rum kommen:

- kürzeres Warten an der Theke wenn es voll ist

- Ab und zu ein Freigetränk

- Info's über Veranstaltungen, die eigentlich noch keiner Wissen soll (Afterparties zB)

- Klatsch (der kann je nach Bar fantastisch sein!)

- Auch mal Snacks für umme

Und am wichtigsten:

- Jemanden zum quatschen haben, wenn die Verabredung mal wieder auf sich warten lässt.

So kommt es zum Beispiel, dass wenn ich auf Steve McQueen warten muss, weil ihn irgendetwas aufhält, ich mich super mit Dorian, dem Barmenschen in unserem Stammpub unterhalte, und ich manchmal nichtmal meinen Wartedrink zahlen muss. Warum? Weil er weiß dass ich mich konsistent mit Trinkgeld erkenntlich zeige. Und da geht es weniger um die Summe, als um die Geste.

In meiner Zeit als Thresendiktator habe ich für Lieblingsgäste mal mehr als 11 gerade sein lassen, was Ladenschluss anging, was Preis anging, oder Rauchverbot im leeren Lokal. Kam mir aber einer richtig doof, hab ich den Drink den man bestellt hatte auch schon mal direkt vor der Nase des Gastes wieder augekippt, und dden Rest der Belegschaft verklickert, wer den Abend trocken ausharren muss. Das war besonders Lustig das eine Mal, als mich jemand als Schlampe bezeichnet hat, weil ich seinen 50£ Schein nicht wechseln konnte, es draußen in Strömen regnete, und ich ihm selbst Softdrinks verweigert hätte (konnte nach Leitungswasser fragen, was nicht unüblich ist). Pech gehabt.

Den Typen würd ich heute noch wieder erkennen, so hasszerfressen schaut einen schließlich nicht jeder jeden Tag an.

Aber das war es wert. Genauso wie ich es nie bereut habe, Lieblingsgsten einen auszugeben.
Weil man weiß, was man davon hat.

Drum schaut, wer euch sympathisch ist, und wer sich nicht total blöd anstellt. Bei denen ist es vergebene Liebesmüh.

Wednesday, 11 July 2012

Hello Goodbye

Ich komm mir vor wie auf einem Karussel. Alles dreht sich. War ich letzte Woche erst auf einem Lehrgang, bin ich diesen Montag in München gewesen um gestern schon nach Hause zu kommen. Am Samstag geht es nach Arizona, am Sonntag nächste Woche zurück. Am Montag ist wieder Lehrgang, nur damit ich am 14. August nach Köln zur Messe fahre. Ende August hab ich dann Urlaub weil die beste Ma der Welt kommt um den Kater zu besuchen (ich habe mich damit abgefunden), Anfang September dann mein Vater, weil er essen gehen möchte (denn das geht wohl in Deutschland nicht), zwischen drin dann garantiert noch mindestens zweimal nach München.

Sollte in den näcchsten Wochen/Monaten Adressschildchen mit mir rum tragen, damit man mich, falls bei mir eine Sicherung durchbrennt und ich nicht mehr weiß wo ich hin muss, nach Hause schicken kann.

Sunday, 8 July 2012

Immer wieder Samstags

Ich hatte eine Freundin gefragt, mir beim Zusammenbau meines Bettes zu helfen, weil SMQ immer wieder Ausreden fand um aus der Nummer rauszukommen. Während ich also auf Freundin Nummer 1 wartete, klingelte Mein Telefon. Freundin Nummer 2 hatte Ihren Schlüssel vergessen, Männerprobleme und was weiß ich nicht noch. Sie lud sich also kurzerhand selbst ein. Prima, dachte ich, hab ich direkt noch ein Opfer, das mir beim Schrauben helfen wird. Tja...

Nummer 2 hatte auch eine Flasche Wein dabei, die sie alleine trank als 1 und ich uns ans Abbauen des alten Bettes machten. Als wir mit dem Aufbau des neuen Bettes begannen, war sie auch schon so voll wie ein Seemann nachts um halb eins.
Dass sie dann plötzlich helfen wollte, kam daher auch gar nicht so gut an. Das Bett kam nämlich mit ganz ganz vielen kleinen Einzelteilen. Super, das letzte was ich brauche ist da eine heulende Mitdreißigerin mit einem Alkoholpegel in den Prozentzahlen, die meint mit scharfen Geräten hantieren zu müssen. Ich beauftragte Nummer 1 daher, dafür zu sorgen, dass sich 2 hinlegt und Ruhe gibt, damit ich in Ruhe weiter schrauben kann.

Und was passiert? 10 Minuten später haben die zwei eine Party in meinem Wohnzimmer, beide mit Wein in der Hand, beide einen dummen philosophischen Müll über Freundschaft am brabbeln (total tiefsinnig das Ganze, wirklich), und ich bin mit der Schrauberei alleine gelassen.
Ich schnappe mir also 1 um weiter zu arbeiten. Die faselt mitlerweile irgendein Zeug über Jungs die sie mal in der Schule gut fand und Freunde von daheim, die sich nicht oft genug melden. Undankbar, wirklich!
Dabei ist sie eine so gute Freundin, ja wirklich, wurde mir versichert. Immer wieder. Während ich am Schrauben war.

Kurz darauf dringt Krach aus dem Wohnzimmer zu uns. Ich beauftragte also 1 wieder um nachzuschauen.
2 kickte ihr Ei-Fon durch die Gegend, weil der Typ den sie gut findet ihr schon ganze 10 Minuten nicht geschrieben hat, und sie dadurch ganz klar ignoriert.
In der Zwischenzeit wurde auch schon die Pizza geliefert, die ich eigentlich aus Dank für die Hilfe bestellt hatte. Und nachdem 1/3 davon weg war, dachte man sich, dass man vielleicht mit dem Rest besser wartet, bis ich mit dem Schrauben fertig bin. Danke auch.

Kaum fertig gegessen und geschraubt, wollten 1 und ich auf die Party einer Freundin. Daher lu 2 sich auch direkt einfach mal ein, mit der Aussage, dass Sie ja Ihre Sachen eigentlich auch bei mir lassen kann, und sie dann nächste Woche abholt.
Nee Mausi, ist nicht. 1. Ist Ihre Woche ungefähr 5 Monate lang, und ich will wirklich nicht noch mehr Scheiß der nicht mir gehört in der Wohnung haben, und 2. hatte ich 1 schon zugesagt, dass sie hier übernachten kann, weil sie weiter weg wohnt, und ich keinen Platz habe noch jemanden unter zu bringen.
Und 3. will ich mir nicht noch jemanden ans Bein nageln, der offensichtlich nicht auf sich selbst aufpassen kann. Ich kann von einer 34 jährigen erwarten, dass sie irgendwie nach Hause kommt. Klappt ja sonst auch wenn sie unterwegs ist. Ihr Mitbewohner war ja schließlich auch wieder zuhause, und somit war das mit dem reinkommen kein Problem.

Die Party war dann auch eher so meh, weil die einzige Person die ich kannte (von der Gastgeberin abgesehen), P war, deren liebstes Hobby es ist, sich in den eigenen Depressionen zu suhlen, und jedem der es nicht hören will, zu erzählen wie doof alles ist, dass sie keine Freunde hat etc... Ich bin immer nett zu ihr, aber die ist echt anstrengend.

Beispiel: Buhuuu, meine Freunde laden mich nie ein!
- Ich sage dass wir jetzt fahren, sie aber gerne mitkommen kann, weil wir woanders noch was trinken wollen.
Neee ich bleib noch hier, ich kenn zwar keinen, aber trotzdem!
Und stellt sich (ohne scheiß) in die Ecke (!) und schaut auf ihre Schuhe. Nur um dem Nächsten zu erzählen, dass sie ja keine Freunde hat...

Also sind wir dann nach einer höflichen Stunde wieder weg.
2 wollte sich direkt wieder einladen, aber da bin ich hart geblieben, die hatte nämlich gerade wieder ihren Typen angerufen, und das letzte was ich brauche ist jemand der mir nachts die Bude abreisst.

Als ich irgendwann endlich mit schmerzenden Beinen und Rücken im Bett lag, hab ich drei Kreuze gemacht.

Saturday, 7 July 2012

Schwarz Rot Gold

Weil ich heute erfahren habe, dass N von Bring Me Bonsai manchmal hier mitliest, hab ich mir gedacht, ich schreib mal über kuriose Dinge, von denen ich glaube, dass sie so nur in Deutschland "normal" sind.
(Zumindest fängt man sich im Ausland für solche Sachen schon mal seltsame Blicke).

1. Sich schon vor 10 Uhr morgens gesellschaftlich akzeptiert volllaufen lassen. Geht vor allem dann, wenn man idealer Weise über 40 ist, und sich am Besten mit mehreren Gleichgesinnten trifft, gerne auch von öffentlichen Einrichtungen gesponsort. Der Trick dabei ist, dass man sich am Besten entweder auf Kirchen- oder Schulgelände befindet, und der Pfarrer/Schulleiter mitmacht. Dann nennt man das nämlich Frühschoppen und alles ist gut.
Eine weniger umständliche Variante ist das Sektfrühstück. Geht auch wunderbar schon direkt nach dem Aufwachen, und man muss erst gar nicht aus dem Haus. Vorteil dabei ist, dass das ganze auch noch den Hauch des Besser gestellten hat, weil manganz kosmopolitisch einfach da weiter macht, wo man am Abend aufhört. Es ist allerdings unabdingbar andere Spirituosen als Sekt zu verwenden, sonst ist man Alkoholiker.
Mit Wein schummeln ist also nicht drin.

2. Jack Wolfskin. Der deusche liebt Jack Wolfskin Super-Survival Mode. Styling ist da eher Nebensache, man weiß schließlich nie, wann die nächste Eiszeit lauert. Es mag sein, dass solche Jacken bei -40 Grad unabdingbar sind, aber ich kann euch versichern, in Downtown Leverkusen überlebt man auch ohne. Der Preis den der Kram kostet, steht also in keinem Verhältnis zu dem, was der Kleidung abverlangt wird. Was zumindest bei Funktionskleidung doch einen Tacken seltsam wirkt.
Passend dazu sind multifunktionshosen, die so viele Taschen haben, dass man im Prinzip jeden Tag in einer anderen wohnen könnte, ohne am Ende des Jahres alle Taschen bewohnt zu haben. Solche Hosen kommen auch gerne mit Reisverschluss zum in Shorts verwandeln.
gepaart wird dies oft mit der Unart, lange Shirts unter kurzärmeligen T-shirts zu tragen. Das macht man mitlerweile seit ungefähr 12 Jahren und ich gebe alleine Stefan Raab die Schuld dafür.

3. Nackt sein. Ist vor allem in anglo-amerikanischen Kreisen ein komplett mystifizierendes Thema. Nackte Busen und Hintern schon im Mittagsfernsehen gibts es nicht! Nackt sein ohne die direkte Brücke zur Pornografie? Gibt es erst recht nicht. Nackt = Sex. Deswegen gibt es nichts lustigeres als Briten zu erklären, wie ein FKK-Strand funktioniert. Die denken nämlich: Geil, alles nackte Bräute! Jaaaa jungs, wenn Ihr vor allem auf etwas reifere Haut steht und das Geschlecht keine Rolle spielt... Dann habt Ihr viel zu gucken!
Komplett unverständlich ist es daher auch für unsere Angelsachsen, dass es Kinder gibt, die sich am FKK-Strand tummeln. Und dann versuch mal Leuten zu erklären, dass es Leute gibt, sich sich treffen um Nackt Skat zu spielen.

Und in der Sauna nackt sein ist für andere Nationen auch total seltsam. Habe ja mal berichtet, dass sich SMQ gewundert hat, warum die im Dampfbad alle nix anhaben.

So das war's für's erste. Hab ich was wichtiges vergessen? Wenn ja, immer her damit. Es ist ja so, dass man selbst erst merkt, wie komisch normal manche Dinge sind, wenn man selbst woanders lebt, wo es eben nicht zum Alltag gehört.

Was ist denn eure deutsche Lieblingsmarotte?

Friday, 6 July 2012

Yes Sir, we can boogie! (and sing badly)

Woran merkt man, dass man einen großartigen Job hat?
Daran zum Beispiel, dass es zwar eine gewusste, aber keine gespürte Hierarchie gibt. Daran, dass man den ganzen Tag ein Meeting nach dem anderen haben kann, aber anstatt zu jammern, wie ätzend das ist, total gespannt ist, wer was als nächstes vorträgt. Man merkt es auch daran, dass man aus diesen Meetings mit Körben voll Ideen raus geht. Daran, dass man diese Ideen mit Menschen besprechen kann, die schon Jahrzehnte in dem Beruf sind, und einen nicht nur nicht auslachen, sondern die Ideen gut finden und sich freuen, dass man so viel vor hat. Daran, dass man da steht und fast ein Tränchen verdrückt, weil man das was wir vertreiben so unfassbar großartig findet (ganz im Ernst, wir rocken das Haus!).
Man merkt es aus daran, dass einer der Angestellten auf einem Boot lebt, welches mit einem Notfall-Party Knopf ausgestattet ist (Licht wird gedimmt, Musik geht an und - ohne Witz - eine Diskokugel kommt aus der Decke).

Man merkt es auch daran, dass man mit der ganzen Manschaft einen Trinken geht, und alles auf die Firma läuft - und zwar in Strömen. Daran, dass ehemalige Mitarbeiter trotzdem eingeladen werden und zum Feiern kommen.

Und wenn man dann beim Karaoke mit der ganzen Belegschaft "Love Shack" jault singt, der Chef enttäuscht ist, dass da kein Baccara in der auswahl ist, der Videospezialist in der Zwischenzeit "Suspicious Minds" schmettert, und man für den ganzen Gin, das Essen und alles keinen Cent bezahlt hat, und man selbst wenn man gezahlt hätte, trotzdem mit der gleichen Freude teilgenommen hätte, dann kann man guten Gewissens sagen:

I <3 my Job.

Saturday, 30 June 2012

Ein Schwank aus meiner Jugend

*Disclaimer: Unter gar keinen Umstnden will ich, dass hier irgendwer denkt, ICH hätte die im folgenden Beitrag vermerkten Behauptungen aufgestellt. Hab ich nicht, ich gebe nur weiter, was man MIR gegenüber behauptet hat. DON'T SHOOT THE MESSENGER!*

Es begab sich, vor etwa sechs Jahren, als ich noch in dem Land lebte in dem die Zitronen Blühn', dass ich zufällig auf einer Küchenparty einer Freundin einer damaligen Mitbewohnerin landete. Die wiederum hatte eine Mitbewohnerin.
Sie, etwa Mitte 40, Irin und voll wie ein Freibad bei 30 Grad im Schatten. Von Beruf war die gute Schmuckdesignerin, und nachdem wir über einer Flasche wein diskutiert hatten wer denn wen würde (Johnny Depp= auf jeden. Serge von Kasabian = vielleicht aber nur ohne Bart.), kamen wir irgendwie auf ihre Arbeit zu sprechen. Dabei kam heraus, dass die gute Schmuck macht, den unter anderem auch Hausnummern wie Naomi Watts kaufen. Das fand ich dann schon erstaunlich. Aber noch erstaunlicher war, was die gute, die ja schon eh einen über den Durst getrunken hatte, uns noch erzählte.

Also: Naomi Watts, die wohl von deren Schmuck voll begeistert war/ist, hatte sie an ihre Freundin Nicole Kidmann weiter empfohlen, die sich ds bei einem Dublin-Aufenthalt dann auch mal anschauen wollte. Und weil man Leute kannte die Leute kannten die mit beiden jeweils befreundet waren, hat man, was auch sonst, den Abend damit verbracht, sich ordentlich die Kante zu geben.

Und jetzt kommts: Nicole Kidmann, so die Irin (UND NICHT ICH!!!), soll im Vollsuff angeblich gesagt haben, dass sie voll happy ist, den TC los zu sein, weil sie sich jetzt nicht mehr in den A**** f***** lassen müsste, und dass sie wüsste, dass Katie Holmes ja eh einen Vertrag mit TC hat, um heile Welt zu spielen, damit ihre Kariere ans laufen kommt, und das Kind auch gar nicht beim Sex gemacht wurde sondern im Glas. Und dass sie nach ein paar Jahren, wenn das mit den Gerüchten einmal brach liegt.

Also im Suff war ich damals von der Geschichte mächtig beeindruckt, hab das ganze aber spätestens am nächsten morgen dank dröhnendem Schädel wieder vergessen.

Jedenfalls bis ich heute gehört habe, dass die sich scheiden lassen. Tja.


Thursday, 28 June 2012

Beim ersten Mal tat's noch weh...

Steve McQueen ist Traurig. Traurig auf eine Art, die für Ihn ganz neu ist. Als gebürtiger Waliser kennt er nämlich nicht das Gefühl, wie es ist, bei einem großen, internationalen Fußball Turnier so kurz vor Schluss auszuscheiden (und Rugby interessiert ihn nicht).
Zumindest war das bis heute so.

Dies war sein erstes Jahr als Neuhalbdeutscher. Und weil man mit Wales ja bekanntlich im Fußball auch gar nicht erst beachten muss, war dies das erste Turnier, indem er soetwas wie ein WIR!-Gefühl hatte.

Akribisch auf jedes Spiel vorbereitet, die Manschaft, den Gegner und Statistiken der Vergangenheit studiert, wurde ich im Vorhinein darüber informiert, warum "WIR!" denn eigentlich nur gewinnen können.
Und bis heute haben "WIR!" das ja auch. Und jedesmal schwang er dabei seine kleine Faust in der Luft mit dem kleinen Tanz den er immer macht vor Freude. Bis heute halt.

Mit stolz geschwellter Brust sang er auch die dritte Strophe des Deutschlandliedes. Oder naja, er versuchte es. Ohne Text und Sprachkenntnis ist das ja schwer, aber was in Kompetenz fehlte machte er gut mit Gefühl und Gravitas.

Und dann sowas. Ein bisschen so wie man einem kleinen Kind bei dem ersten Großen Turnier erklären muss, warum siegen nicht selbstverständlich ist, so ungläubig ist auch SMQ.

Und der Schmerz!

"WIR!" waren doch so gut! Was ist da nur passiert? Und wieso tut einem da die kleine Stelle im Herz so weh weil da jetzt 11 Männer, mit deren Namensaussprache er sich doch trotz aller Bemühungen etwas schwer tut, nicht noch eins weiter gekommen sind?

Ich bin mir sicher, dass ich nach dem ersten Schock morgen erfahre, warum "WIR!" heute verloren haben.
Aber bis dahin darf er diesen Erstlingsschmerz dann schon noch etwas genießen.

Sunday, 24 June 2012

Denkanstoß

Liebe Eltern.

Ich kann total verstehen, dass Ihr so stolz auf euren Nachwuchs seid, dass Ihr den jedem zeigen wollt. Zumindest Leuten, die Ihr kennt. Und ich kann auch verstehen, dass Ihr denkt, Facebook wäre dazu ein total tolles Mittel.

Ist es aber nicht.

Denn: Ihr gebt damit die Macht aus der Hand, zu entscheiden, wer diese Bilder zu sehen kriegt. Das ist nicht nur ungünstig, ich finde das auch eurem Nachwuchs gegenüber etwas unverschämt.

Beispiel: Die Schwester eines Freundes bekommt ein Kind. Sie macht ein Foto, tagt ihn darin, und schwupps hab ich das Bild bei mir auf dem Rechner, und das, obwohl ich weder das Kind, noch die Schwester kenne.

Oder noch schlimmer. Ich bin mit einer Kabaretistin, die ich schätze "befreundet" (ich adde normal nur Leute die ich persönlich kenne, und mache seltenst Ausnahmen). Die wurde jetzt von einer übereifrigen Mutter in einem Bild getagt, auf dem sie, die Kabaretistin zwar gar nicht drauf ist, aber dafür ihr halbnackter Nachwuchs. Das bedeutet, dass jetzt nicht nur ich das Bild des halb nackten, mir komplett fremden Kindes gesehen habe, sondern auch noch hunderte anderer Menschen, die den Nachwuchs genauso wenig kennen, weil es nämlich einfach so in Jedermanns Newsfeed landet. Ob wir wollen oder nicht.

Und für diese hunderte von Menschen will ich meine Hand nicht ins Feuer legen.
Deswegen finde ich das respektlos, Bilder euerer Kinder so öffentlich zugängig zu machen, weil das suggeriert, dass es euch komplett egal ist, wer die zu sehen bekommt, und was dann damit passiert.

Außerdem würde ich meinen Eltern das Leben zur Hölle machen, würde ich herausfinden, dass sie alle meine Kinderfotos der Welt einfach so zugänglich gemacht hätten. Ist ja auch sau peinlich sowas.

Das Internet vergisst nie, und schon gar nicht Facebook, die sich sowieso alle Bilder, ja auch die euerer Kinder, zu eigen machen und zu Werbezwecken einsetzt.
Wenn Ihr Pech habt, lacht der nackte Hintern von Lucia-Marie nämlich bald der gesamten westlichen Welt entgegen. Und für die werd ich auch nicht meine Hand ins Feuer legen, erst recht nicht für die!

Wenn Ihr die Bilder Leuten unbedingt zeigen wollt, ladet doch eure Freunde zum Essen ein, oder zum Kaffee. Ist doch auch geselliger.

Oder wenn es nicht anders geht, schreibt emails, oder Briefe.

Aber bitte nicht so einen Facebook-Quark, denn der Pullermann von Brian-Fernando hat nichts in meiner Timeline oder der von irgendwem anderen zu suchen! Da würde mir euer Nachwuchs, so er denn die Wahl hätte, garantiert zustimmen.

Saturday, 23 June 2012

Wo die wilden Kerle wohnen

Ich bin zurück aus dem Land der Bayuvaren. Und habe überlebt. Gerade so zumindest. Fast wäre ich aber gar nicht erst dort angekommen, der örtliche Verkehrsbund hat nämlich versäumt zu verkünden, dass die Züge zum Flughafen im Moment wegen des baldigen sportlichen Großereignisses nicht mehr vom Bahnhof in meiner Nähe abfahren (WTF???). Ich musste also, um 4 Uhr morgens, noch mal eben quer durch die Stadt um den Zug von woanders zu nehmen. Bin auch ganze 3 Minuten vor eincheck Stop angekommen. Wahnsinn.
Von der freistaatlichen Metropole hab ich dann aber bis auf das Messegelände nichts gesehen. Dadurch war der Kontakt mit den Eingeborenen extrem limitiert.
Das änderte sich erst, als wir abends alle zusammen essen waren, und ein sehr einheimisch klingender Mensch mit sonnengegerbter Haut uns Platten voller Fleisch auf den Tisch stellte, und ich mich wenig später mit einem Papierlatz um den Hals daran begab, Fleisch von Knochen zu knabbern. Wir haben es tatsächlich geschafft, wirklich nichts ausser Fleisch zu essen. Feuerstein wäre stolz gewesen!
Hab es dann aber am nächsten Tag essenstechnisch erstmal sachte angehen lassen, man kann dem Körper ja nicht alles zumuten. Ich war total auf Grünzeug entzug, und hätte den Salat auch durch einen Strohhalm gezogen.

Werde bald öfters in München sein, der Arbeit wegen. Bin mal gespannt!

Thursday, 14 June 2012

Come on, Arizona; take off your rainbow shades!


Kinders, ich hab jetzt endlich den Termin für meine Reise nach Arizona! JUHUUUUUUUUUUU!
Am 14. Juli geht es warscheinlich los, die Reise ist halt doch sehr lang und am Montag morgen muss ich ja schon beim Training sein. Und wer weiß schon, ob die Reise auch ohne Verzögerungen von Statten gehen kann.

Ob ich Gelegenheit haben werde, die Wüste zu besuchen, ich weiß es nicht, schön wäre es aber auf jeden Fall! Und Montag geht es dann nach München. So kommt wenigstens Schwung in den Arbeitstag <3.


Friday, 8 June 2012

Wohl bekommts

Da kann ich eine Woche schon wegen der Seuche nichts essen, musste ich mir heute, kaum war das alles abgeheilt, die Weisheitszähne ziehen lassen.

Oh was ein Spaß!

Die Entzündung an den Zähnen war mir trotz Abheilen geblieben, weshalb ich heute, in der Hoffnung mit ein paar Antibiotika aus der Nummer raus zu kommen, nach der Arbeit direkt zum Onkel Zahn-Doktor gegangen bin

Denkste!

Minuten später lieg ich da, spanischer Pop dröhnt aus den Boxen (mein Notzahnarzt 1. Wahl ist Mexikaner, super Typ!), und kriege 9 Spritzen in den Kiefer gesenkt.

Voll schön! Das Spritzen selbst ist die Hölle, aber was immer die einem geben, das Geschnipsel und Geziehe war mir furzegal sobald das einmal gewirkt hatte. Hätte dabei auch locker schlafen können.

Jetzt allerding ist mein Gesicht Ballonmäßig angeschwollen.

Beste Vorraussetzung um jemanden zufällig auf der Straße zu sehen, den ich seit 6 Jahren nicht gesehen habe, nämlich den damaligen besten Freund des damaligen Ex, der mich kurzfristig (also so 4 Tage vor dem gemeinsamen Einzug) abgeschossen hat.

Und ich seh aus wie ein Chipmunk! Yay! Und einem ehemaligen Arbeitskollegen laufe ich auch über den Weg. Sovas passiert NIE wenn ich Zeit habe und gut aussehe!
Jetzt, trozt voller Dröhnung Ibuprofen, tut mir trotzdem das fast königliche Maul weh.
Und ratet mal was der Onkel Zahn-Doc gesagt hat?

Bis auf weiteres nur kalte, flüssige Speisen.

GNAH!

Tuesday, 5 June 2012

Expedition ins Unbekannte

Kaum wieder zuhaus (und immer noch mit Seuche), krieg ich schon direkt die nächste Reise auf den Plan!

Diesmal geht es wohin, wo ich mich nicht nur auf raues Klima (Extreme! Heiß,kalt,nass,trocken-alles möglich!), sondern auch Ureinwohner und deren gewöhnungsbedürftige Essgewohnheiten einstellen muss!

Der Grund, warum wir ohne Rugby-Manschaft sind, ist dass die Maori-Spieler von
den All-Blacks schiss vor unserem Kriegstanz haben.
Es geht nach Bayern. München um genau zu sein.
Jetzt war ich das letzte Mal in Bayern als ich so 3-4 Jahre alt war, und meine Erinnerungen beschränken sich auf Spielplatz (war gut), Hühner (hatte ich etwas Schiss vor), Ponies ( Ponies <3) und aus Flaschen trinken lernen. Folgerichtig kann ich mich also da jetzt nicht so gut drauf verlassen.

Jetzt ist es so, dass ich sozusagen mit einem bayerischen Handicap anreise:

Ich trinke weder Bier, noch esse ich Schwein.

Bisherige Versuche, Freundin T (aus Bayern) nach möglichen Ersatznarungsmittlen zu fragen liefen folgendermaßen :

"Schweinebraten!"
"Und was sonst?"
"Schweinebraten!!"


Ich wäre also für Tipps ganz dankbar! Vorallem Einheimische Küche, denn für Nudeln und Pizza etc brauch ich mich ja nicht extra in die bayerische Savanne begeben ;).
Bislang weiß ich noch nicht, was da genau der Plan ist, ich gehen aber davon aus, mindestens einen Abend alleine verbringen zu müssen.

Sunday, 3 June 2012

Seuche

Kinders, ich hab die Seuche.

27 Jahre lang hab ich es geschafft ihr auszuweichen, jetzt hat es mich auch erwischt.
Irgendein Voll****t (wahrscheinlich SMQ, erm) hat mich mit Herpes angesteckt.

Das heißt in meinem Fall, dass ich gerade die ach so appetitlich klingende "Mundfäule" (guten Appetit!) habe, Ein Schicksal das ich mit einer Schar 1-6 Jähriger teile, da dieses Phänomen hauptsächlich Kinder und nur selten Erwachsene ereilt.

Wer das schon mal hatte (und sich daran erinnern kann), der weiß wie höllisch mir gerade das Maul brennt! (Das kann man gerade nicht eleganter ausdrücken, ohne an Realität einzubüßen!)

In einem Anfall von Wahnsinn habe ich dann auch gestern, nach dem mir der Arzt zu Vitaminpräparaten geraten hat, einen frischen O-saft gekauft.
Ich sag euch, das hat gebrannt wie London im Jahre 1666!

Essen geht auch gar nicht, weshalb selbst mein thematisch wohlgewähltes Sandwich mit Coronation Chicken eine einzige Qual war. Ich kann also im Moment die gleichen Dinge essen, wie das noch immer zahnlose Kind meiner Freundin E.

Das hat auch Vorteile:

1. Mein Speiseplan besteht derzeit aus sämiger, lauwarmer Suppe, Pudding, Eiscreme, Cheesecake (der im Gegensatz zu Käsekuchen nicht gebacken wird) und Yoghurt. Und Noodles, solange in der Mischung a) nichts zu hartes ist, und das ganze b) nicht scharf ist.
Ginge schlimmer.

2) auf Grund der Tatsache, dass mir permanent die Futterluke schmerzt, kann ich jeweils nur kleine Mengen zu mir nehmen,die ich mit gekühlter Cola-Light (halle Werbevertreter, meldet euch bei mir!) herunter spüle, schadet das nicht nur nicht meiner Figur, sondern ich nehme durch den Spaß sogar ab!
Da kann ich mir, sobald der Mist wieder weg ist, erstmal richtig zuschlagen.

Ich in einer Woche (hoffentlich)

Wisst ihr, was richtig fies war? Nicht nur, dass ich das halbe Training mit schmerzendem Gesicht hinter mich bringen musste, nein!

Am allerschlimmsten war, dass ich heute auf einem Tagesfestival in Victoriapark war, in dem die Futterstände mal ausnahmsweise großartiges Essen angeboten hatten, alles von original neapolitanischer Pizza (!!!), über Tapas, Raclette, Curries, Churros, Jerk Chicken, Tacos, Currywurst (!!!), Burger aus Straußenfleisch bis hin zu Törtchen und Waffeln im Angebot hatten. Alles sah unfassbar lecker aus, ich hab ein riesen Loch im Bauch, und was kann ich davon essen? NIX! Und das ist doch so tragisch, weil ich doch am liebsten immer essen würde.
Was hab ich gegessen? Gebratene Soba-Nudeln ohne alles, weil ich nicht kauen kann ohne vor Schmerz Hausfassaden zu erklimmen. Unfair! Ich bin eh mehr für Streetfood und dafür weniger Fastfood.
Zu allem Überfluss hat es auch wie aus Eimern geschüttet.
Irgendwann haben wir dann vor den mir übel gestimmten Göttern des Olymps kapituliert und sind Kuchenessen (oder in meinem Fall: lutschen) gegangen.
Mein Kiwi-Cheesecake mit Schokobiscuitboden war nicht nur lecker, den konnte ich sogar prima lutschen!

Meine Zahnlose Omma (RIP) wäre stolz gewesen, dass ich die Tradition so rühmlich fortführe!

Gottseidank muss ich auch bis Mittwoch nicht ins Büro, denn mit dem ganzen Aua will ich da auch nicht sitzen.

Wer also Vorschläge hat, wie ich mich die nächsten zwei Tage ablenken kann, immer her damit!



Wednesday, 30 May 2012

Nicht mit mir, Bubi.

Es gibt Männer, es gibt Jungs, und es gibt arme Würstchen.

Zu letzteren gehören mit Sicherheit die 4 Spaten, die meinen, Ein vom Chef bezahlter Trainingskurs ist der richtige Ort, um Kursteilnehmerinnen sexuell zu belästigen.

Nein, ich wollte nicht das Bild sehen, auf dem das "Prachtstück" des einen, sammt engagierter Freundin zu sehen war.

Auch gefiel mir das gleiche Bild nach Bearbeitung durch Photoshop und Addition eines Piratenhuts, Augenklappe und Rumflasche nicht.

Auch haben die Würstchen mich nicht zu fragen, welche Größe ich beim männlichen Geschlecht bevorzuge.

Und erst recht nicht haben sie vorzuschlagen, dass einer der 4 Das Bild an seine Freundin schicke, mit der Erklärung, dass es sich bei der Dame im Bilde doch um mich handle.

Weil sie aber Würstchen und eben keine Jungs sind, befürchten sie nicht, dass dieser kleine "Spaß" Konsequenzen haben wird.

Da ich aber eben jene Schilderung sowohl an das Büro vor Ort, als auch in der Heimatstadt geschickt habe, bin ich mir sicher, dass es eben doch Konsequenzen haben wird.

Nicht zuletzt, weil unseren Chefs (die ja schließlich teuer für den Spaß bezahlen) eine riesen Summe dafür bezahlt haben, uns zu "Top-Professionals" auszubilden.

Die Tatsache, dass die 4 es nicht schafften, sich auch nur 5 Minuten mit einer Frau in einem geschlossenen Raum aufzuhalten, ohne sich komplett als zivilisierte Menschen zu disqualifizieren, zeigt eindeutig, dass das mit dem "professionell" noch dauert.

Sunday, 27 May 2012

Wie Schiffersch***e

Ich wäre auch eingeschnappt. Darüber, dass manche das doof fanden, was da gesagt wurde, und über das doch sehr unreflektierte Fähnchengewedel für einen Staat, in dem man schon dafür verhaftet und gefoltert wird weil man einfach gerne "frei" wäre und das kund tut. Und wenn du halt einfach das Lied gut fandest. Schön. Dann kann ich mich ja auch freuen, dass die Olympiade 36 toll war, denn das war ja auch nur Sport, gell?
Dann darf ich aber doch auch bestimmt sagen, dass ich Folter und Misachtung von Menschenrechten simpelster Art eher scheisse finde, oder?

Und richtig scheisse fand ich auch die Antwort darauf, nämlich, dass wenn man sich wegen allem was einem nicht passt (also Regen zum Beispiel, oder berechtigte Kritik), man ja eh gleich sterben gehen kann. Und ob, wie behauptet, das Erdloch in Afghanistan besser ist, oder sogar die Hütte in Nord-Korea, sollte man vielleicht mal Diejenigen Fragen, die keine andere Wahl haben, als dort zu leben.

Und ganz ehrlich? Allein wegen der unfassbar dummen Aussage, dass man lieber in einer Diktatur leben würde, als einer "Scheindemokratie" wie Deutschland, weil die ja immer alle ganz arg böse zu einem sind, und mit der ganzen Bürokratie einem das Leben so schwer machen, alleine deswegen bin ich am zweifeln weshalb ich Freunde habe die so denken.

Denn das ist einfach nur unfassbar dumm, unfassbar unreflektiert und, ich wiederhole mich: dumm.

Ich war schon immer großer Fan von Immanuel Kant (auch wenn der sicherlich ausbaufähig war).

Der kategorische Imperativ ist auch n meinem Handeln maßgeblich:

„Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“ 

Sprich: Wenn ich gewisse Rechte für mich in Anspruch nehmen will, muss ich wollen, dass eben jene Rechte für alle gelten.

Ich werde daher nicht Fähnchenwedelnd und geifernd einer Farce von "Musikkontest" zugröhlen, der in einem Land statt finded, in dem man besser tot als schwul ist, in dem Unschuldige gefoltert werden, in dem ich alleine dafür verhaftet werden kann weil ich so etwas simples wie Freiheit möchte (etwas, das wir haben und für uns so selbstverständlich ist, dass wir, und vor allem du, es nicht mal mehr merken).
Denn wenn ich mich damit abfinden würde, würde ich mich damit abfinden, dass auch mir das passieren könnte, und es anderen scheißegal wäre. Kann ich das ernsthaft wollen? Eben.

Manchen täte mal ein Blick über den eigenen Tellerrand ganz gut.

Friday, 25 May 2012

Lachhaft

Ich musste mal wieder herzlich lachen. Im Guardian entstand eine äusserst dumme Diskussion um einen  Artikel, in dem es darum geht, dass der Einsatz minderjaehriger Mode, deren Zielgruppe die Pubertaet schon hinter sich hat, doch sehr lächerlich ist, und dass man es schwer haben wird, folgte man der Stimme der Frauenmagazine hin zu nicht nur jugendlichem Erscheinen, sondern einem gar kindlichen Erscheinungsbild.
Denn diese Magazine gehen davon aus, dieser Logik nach, dass Frauen (!) die aussehen, als stünden sie noch vor der körperlichen Entwicklung zur Erwachsenen, sprächen eine Mehrzahl der ebenfalls erwachsenen Männer an.

Das heisst kurz: Fast alle Männer hätten also paedophile Tendenzen. (so Frauenmagazine; Stichwort: Babyzarte Haut, jungfräuliches Haar, Teenager-rosige Lippen)

In der Kernaussage ist das so absurd wie falsch, dass ich dieser Logik gar nicht erst folgen will.

Ich stimme dem Artikel, der eben jene Frauenmagazine kritisiert, 100% zu.

Warum?

Eine gute Freundin von mir arbeitet fuer eine (führende) Modelagentur. Deren Hauptgeschäft wird mit 12-16, maximal 18/19 Jährigen geführt.
Sobald die Mädels Anzeichen von Pubertaet zeigen, wird verlangt, dass sie auf's Gewicht achten. Und das heisst im Konkreten Fall: sich unterernähren.

Lächerlich ist die aus dem Artikel entstandene Diskussion, weil eben das ausgeblendet wird, man sich statt dessen immer wieder um den, meines erachtens falschen Punkt dreht, dass Frauen sich das (Diäten, Selbsthass etc) nur antun, weil sie Männern gefallen wollen. Auch ist sie lustig, weil sie hauptsächlich von Männern geführt wird, die alle sagen: Frauen, seid doch nicht so blöd, wir wollen das doch gar nicht, wir mögen euch mit was dran!

Dabei geht es doch gar nicht darum, was Männern gefällt. Es geht darum, dass Frauen sich selbst in der Öffentlichkeit für ihr Äusßeres zerfleischen. Mal die ganzen Circle of Shame-Artikel in den Klatschspalten gesehen?

See that numer over there?- What number is that?
-It's the number of fucks I give!


Da ist oft wenig Shame, und nur viel ganz normal. Cellulite ist normal. Babyspeck nach einer Geburt ist normal. An Kleidergroesse 40 ist nichts abartig, und schon gar nicht wenn man einen Bikini trägt. Nicht jede Frau, die keinen Waschbrettbauch hat, verschweigt baldiges "Babyglück", liebe Bild! Vielleicht war die Pizza auch nur so sau gut, dass man sich etwas überfressen hat. Passiert mir ständig.

Anders rum geht auch: Da wird auf Frauen rumgehackt, dass sie zu dünn sind, mal endlich was essen sollen, und sich doch bestimmt nach jeder Sojabohne den Finger in den Hals stecken.
Dass sowas unglaublich dumm ist, und dass die gleichen oft zetern, wenn man ihr eigenes Gewicht zur Sprache bringt, merken nicht viele.

"Echte" Frauen kommen in vielen Formen und Farben.

Es wird suggeriert, von Frauen fuer Frauen, dass es normal ist, Klamotten zu tragen, die obwohl sie das Label "Women" tragen, auf die Körper 12 jähriger Jungs geschnitten sind. Und damit bei bestem Gewissen, gar nicht richtig passen können.
Es wird suggeriert, dass das normale Erscheinungsbild vorraussetzen kann, dass man täglich Zeit, Musse und Geld hat, nicht nur 4 Stunden Sport pro Tag zu betreiben, sondern sich auch nach bestem Wissen der modernen Wissenschaft zu ernähren.

Der ganze Quatsch ist nur in Frauenmagazinen zu finden.
Selbst im Playboy finded man trotz aller plastischen Chirurgie realistischere Abbildungen von Frauen, als sie momentan auf den Laufstegen dieser Welt zu finden sind. Und das will wahrlich was heißen!
-Das unterstreicht auch die These, dass das Schönheitsideal in Frauenmagazinen nicht notwendigerweise mit dem korrelliert, was bei Männern ankommt.


"Cultivate your curves -
they may be dangerous but they won't be avoided."
Mae West

 Ich bin weissgott kein Verfechter der Big is Beautiful Ideologie, alleine schon weil ich in einem Land mit Fettsuchtepidemie lebe, und daher tagtäglich mit den gesundheitlichen Auswirkungen konfrontiert bin. Wenn ich 15 Jaehrige sehe, deren Skelet verwachsen ist, weil es zu früh mit zu viel Gewicht überfordert wurde, dann könnte ich heulen. Das sind Schäden, die gehen nie wieder weg.
In der Tat frage ich mich oft, warum es hier keine Skorbutwelle gibt, schliesslich ist in dem ganzen Mist der rausgeschleudert wird, zu Dumpingpreisen, von Vitaminen keine Spur.
Aber ein Gerippe ist doch auch keine Lösung?

(Ich bin mir bewusst, dass es Frauen gibt, die von Natur aus dürr sind, aber glaubt mir, Modefotos tragen auf. Die Mädels sind nicht so dürr weil sie von Natur aus so sind.)

schlank und unterernährt sind immer noch zwei paar Schuhe.

Auch finde ich es abartig, dass 14 Jaehrige Baumwolle Zellulose (also Klopapier, etc) schlucken, damit ihr Hungergefühl weggeht, ohne dass sie Kalorien zu sich nehmen.

Aber das sind zwei Extreme.

 Absolut lachhaft finde ich es, wenn die schönsten Frauen der Welt (dem allgemeinem Konsenz nach) nicht mehr abgebilded werden, ohne zuvor ein Photoshoptreatment erhalten, dass sie fast grotesk erscheinen lässt.
Habe dieses Foto auf einer Seite gefunden, die Abnehm- Produkte bewirbt.
Habe gelacht.



Ganz ehrlich? Ich kann sagen, ich bin froh so wie ich aussehe. Wenn mir eine Speckrolle auf die Nerven geht, dann mache ich was dagegen (hauptsächlich aus physikalisch/hydraulischen Gründen), aber ich käme nie im Leben auf die Idee, mich deswegen als minderwertig zu betrachten. Ob 5 Kilo mehr oder weniger, hat darüber, wie sehr ich mich selbst mag, absolut 0 zu tun.

Wer einen anderen aufgrund seines Aussehens fertig macht, zeigt doch nur, dass er selbst wohl irgendeine Schwäche hat, die es zu kompensieren gilt.

Deswegen kann ich auch nur jedem raten: Schmeisst die blöden Hefte in den Müll, kauft euch statt dessen ein Eis, und lauft vielleicht die letzten zwei Bushaltestellen zu Fuss, so Yin und Yang mässig, zum Ausgleich.

Mit einem Eis in der Hand ist auch alles gleich viel entspannter, dann können wir Frauen vielleicht sogar mal alle gemeinsam über den ganzen Quatsch lachen.

Thursday, 24 May 2012

Und wie isses?

Ja wie ist es denn nun auf der neuen Arbeit? Bislang kann ich nur positives berichten. Kollegen sind nett, die Athmosphaere (sorry Umlautfreunde, bin auf der Arbeit und mein Laptop hat kein Numberpad) ist entspannt, und alle sind super hilfsbereit.

Ok, dass ich seit dem ich hier bin schon zweimal Mittagessen auf Firmenkosten hatte (heute Pizza!) stimmt mich kleines Fresstierchen natuerlich sowieso schon mal froh. (Essen <3)
Der Kuehlschrank mit unendlichem Diet Coke Vorrat hilft auch ungemein.

Aufgaben hab ich bislang nicht wirklich, aber immerhin geht es am Sonntag schon auf die erste Geschaeftsreise, da werde ich dann trainiert und kann bestimmt auch bald mehr einbringen als witzige Komentare zu toten Spionen in Sporttaschen.

Alles in allem laeuft es also bislang :)

Monday, 21 May 2012

Final Countdown

Morgen um diese Zeit hab ich meinen ersten Arbeitstag im neuen Job fast hinter mir. Was mich wohl erwarten wird? Ich weiß dass ich ab nächster Woche auf meiner ersten Geschäftsreise bin, denn da steht ein Fortbildungskurs in Cheshire an. Eine Woche wird der Spaß dauern, dann wird es ernst.
Ich hoffe, dass die alle nett sind.
Ich hoffe, dass ich mich nicht komplett zum Deppen mache.


Uaaaaaah!

So sieht es übrigens bei mir ums Büro aus:


Friday, 18 May 2012

Gedankenfetzen VIII

-Es ist mir komplett schleierhaft, wie manche ohne einen Plan durchs Leben gehen können. Ich mach mir immer und wegen allem Sorgen, ob das mal alles so hinhaut wie geplant. Und dabei tut es das bei mir eh meistens. Wie der Typ, den wir in Berlin auf der Party getroffen haben. Verantwortung? Blos nicht! Arbeit? Wozu? Hauptsache Party! Na herzlichen Dank...

-Ich könnte jeden Tag Pizza und Nudeln essen, von morgens bis abends. Dass ich noch durch die Tür passe, liegt nur daran, dass ich es nicht tue.

-Trinke ich Bourbon, stelle ich nur Blödsinn an. Mich in Brand setzten zum Beispiel (nur ein Bisschen), oder Zitronen aus einem Kiosk klauen, oder versuchen, im Hotel Aufzug zu strippen. Oder oder oder... Ich trinke daher keinen Bourbon mehr. SMQ finded das alleine schon wegen dem Strippen bedauerlich.

-Ich kenne meinen Kater so gut, dass ich in jeder Situation genau weiß, ob er seine Pfote hebt oder nicht, ob er angelaufen kommt, wenn man ihn ruft, oder nicht, und ob er bei ansprechen/drücken bestimmte Geräusche macht, oder nicht. Ich erzähle daher Besuch immer, dass ich ihn dressiert hätte, damit er schlauer dasteht, als er eigentlich ist. Er ist nämlich eigentlich ein bisschen sehr dumm.

-Momentan laufe ich fand jeden Tag die 6 Kilometer aus dem Zentrum nach Hause, weil ich Sport nicht mag, und dabei Geld für den Zug spare. Das sind laut Digifit App jedes mal 350 Kcal die ich da verbrenne, was mir der Pizza wegen wieder total zugute kommt. und ich spare so pro Woche um die 3 Pfund, also kommen so unter der Woche schon mal 15 Pfund zusammen. Und schlank (und schön!) werde ich dadurch auch, wobei das schlank und schön nicht korreliert.

Wednesday, 16 May 2012

Immer schön langsam

Steve McQueen und ich waren ja dieses Wochenende in Berlin. Nachdem ich zuvor die feste Zusage hatte, dass ich die Stelle bekommen habe, fuhr es sich auch direkt besonders gut in Urlaub!

Und so richtig Urlaubsmäßig fühlte sich das auch an, als wir bei 26 Grad ankamen! Kenn ich von hier ja gar nicht, auch jetzt sitze ich im Pulli mit der Heizung an unter einer Decke.

Also sind wir direkt los marschiert, um uns mal so umzuschauen. Weil es so heiß war, hab ich mir auch direkt mal Sandalen zugelegt (brauch ich hier ja nicht), was sich trotz bequem und Fußbett als riesen Fehler rausstellte, weil ich mir darin ziemlich schnell ordentliche Blasen lief. Ich lerne es aber auch nie! Soweit so gut.

Wir also nach dem ersten Ausflug direkt ins Hotel, weil wir beide naßgeschwitzt erstmal in ruhe duschen, und dann langsam in Richtung Abendessen ziehen wollten, war ja auch schon etwas später.
Kaum im Hotel schüttete es dann wie aus Eimern, und das blieb dann auch erstmal so. Wir haben uns dann mit dem Taxi zum Silberlöffel fahren lassen. Der Herr ist ja so pingelig mit dem Essen, dass Restaurants mit nur zwei Hauptgerichten direkt schonmal aus der Auswahl raus sind, egal wie gut die sind, weil es immer irgendwas dabei gibt, was er nicht mag, weshalb die vielen tollen Tips von Miss Passiflora auch dem entsprechend auf Taube Ohren fielen (schade). Das Essen im Silberlöffel war aber super, und ist nur zu empfehlen, und ich kann auch aus ganzem Herzen sprechen wenn ich sage: Es war mit das einzige Mal, das wir keinen grottig schlechten Service hatten. Echt jetzt.

Das fing schon an in der Anker Klause an, in der wir dafür angefurzt wurden, dass wir es wagten, uns an Tische zu setzten, deren Reservierung schon über eine Stunde überfällig war.
1. Dass die noch kommen, kann ich nicht ahnen.
2. Ist das kein Grund mich anzuschreien und als dumm zu behandeln.
Für den Drink in meiner Hand hab ich schließlich bezahlt. Geht GAR nicht! Und das ist schade, denn ich mochte es da.

An dem Abend waren wir dann noch auf einer Party, zu der uns eine Freundin geschleppt hatte, die schon länger n Berlin wohnt. Dort hab ich dann einen Typen kennen gelernt, der mal auf der gleichen Straße wie ich, nur einen Block weiter gewohnt hatte.
Sein Grund um in Berlin zu wohnen? In London musst du Verantwortung übernehmen, weil du Geld zum Leben brauchst. In Berlin kannst du machen was du willst, kostet ja alles nichts. Und im Vergleich zu dem, was wir bei gleichem Konsum in London gezahlt hätten, war es wirklich günstig.
Das rechtfertigt aber meines erachtens nicht, dass mich am nächsten Tag eine Bartante anflaumte, weil ich es wagte nach einem neuen Glas zu fragen, weil das, was sie mir gegeben hat mit fremdem Lippenstift verschmiert war. "Das ist aber sauber!!" *kotz* "Ja, das seh ich". Gut war auch die Grinsetante, die im Cafe arbeitete in dem alles aus war, und die, nachdem wir gezwungener Weise, weil alles aus war, eine Brotzeit bestellt hatten, uns ganze 40 Minuten auf eben diese warten ließ, weil sie erst noch einen Plausch mit Schatzi halten musste. Aber weil Schatzi auch ihr Chef war, war das allen egal. Außer mir, ich hatte Hunger.
Den Vogel aber schoß man ab, als man uns eine Stunde auf unsere Pizzen warten ließ, und offensichtlich unsere Bestellung vergessen hatte. Was macht man in so einem Fall? Genau! Wir geben die Schuld dem Gast! Ist aber auch blöd, dass der Salat, den ich eine Stunde zuvor als Beilage bestellt hatte, noch 2 Meter entfernt von mir auf dem Tisch stand, da kann man natürlich denken, ich würde noch daran naschen! (Das Wort allein lässt mich schon nach Zeter und Mordio schreien! NASCHEN! Ich hab Hunger du blöde Kuh!) Sie hätte gedacht, ich würde da noch warten wollen mit der Pizza. Weniger denken ist in so einem Fall einfach auch mal mehr.

Ganz ehrlich, diese Arroganz mit der wir teilweise in Restaurants und Cafes abgefertigt wurden hat mir etwas den Spaß am Urlaub genommen, weil die Leute es sich rausnehmen, auf meine Kosten meine Zeit zu verschwenden. (die sehr kostbar ist, vor allem weil Steve McQueen und ich uns nicht jeden Tag sehen können.)

Was aber toll war: Die Flohmärkte! Wir haben beide jede Menge Schätze nach Hause getragen.
Die Franken Bar auf der Oranienburger (bei denen gig das doch auch mit dem nett sein! Und den sauberen Gläsern!). Irgendwann haben wir kurze mit der Wirtin getrunken, das war im Nachhinein eher so eine Laue Idee, in dem Moment aber super!
Das Highlight für uns war das Ramones-Museum, wir haben jetzt beide Lebenslang freien Eintritt! Und Käsekuchen haben die auch!
Super war es auch, alte Freunde wiederzusehen, und neue kennen zu lernen.
Fahrrad zu fahren, am Maybach Ufer, und im Tierpark spazieren zu gehen. Alles Dinge, die ich noch länger hätte tun können, wenn wir nicht den halben Urlaub mit auf Essen warten zugebracht hätten.
Dann halt beim nächsten Mal!

Thursday, 10 May 2012

Like a Boss



















Ich sollte Vorbereitungskurse für Jobinterviews anbieten, denn ich hab's voll drauf!
Direkt den Job angeboten bekommen. HELL YEAH!!!
Das heißt: Bald schon fliege ich nach Arizona zum Training, kann's noch gar nicht fassen!

Und jetzt erstmal feiern, auch wenn es erst Donnerstag ist!


Tuesday, 8 May 2012

Telefon - Interview



Ich habe das Interviwe erfolgreich hinter mich gebracht. Habe mich, glaube ich, ganz gut präsentiert.
Verwundert war ich, als man sich am Ende beeindruckt darüber zeigte, dass ich so gut vorbereitet war. Dabei dachte ich immer das wäre das Minimum? Da will ich nicht wissen wie das sonst so ist...

Aber jetzt wäre es ja auch zu einfach mir den Job nach dem ganzen Zirkus einfach zu geben,NEIN!
Ich muss zu NOCH einem Interview. Ich sollte anfangen auf Interviewtechniken zu coachen, ich hab das mittlerweile echt raus!

Monday, 7 May 2012

Nette Überraschung

Schaut mal, was ich heute im Postfach hatte:

















Steve McQueen ist halt doch das Mädchen in der Beziehung <3

Freitag fahren wir ja nach Berlin. Hier hatte ich das ja schon mal erwähnt, und bereits auch richtig gute Tipps bekommen (danke nochmal dafür!).
Wer noch etwas hat, von dem er meint, ich darf das auf keinen Fall verpassen, IMMER HER DAMIT!

So, und jetzt drückt mir mal die Däumchen, morgen um 9.20 (also 10.20 bei euch) hab ich mein Telefoninterview!
PUH!


Saturday, 5 May 2012

Klingelingeling, klingelingeling, hier kommt der Möbelmann!

Das Beste direkt am Anfang: Im Gegensatz zu diesen Schwedenspaten sind meine Möbel, die ich beim Inselequivalent zu unserem germanischen Haus- und Hoflieferanten Quelle, nämlich Argos, bestellt hatte, tatsächlich angekommen!
Und im Gegensatz zu den Schweden hat mich die Lieferung auch nur 8 Ocken gekostet, die auch nicht wie von den Schweden einfach an der Haustür stehen gelassen werden, sondern sogar in die Wohung gebracht werden, und das, im Gegensatz zu den Schweden, sogar eine Stunde vor dem Termin, der, im Gegensatz zu den Schweden sogar selbstgewählt werden kann, und nur eine Wartezeit von maximal 2 Stunden umfasst.
Im Gegensatz zu den Schweden hat man mich sogar eine Stunde vor dem Liefertermin angerufen, von einer Handynummer aus, die ich sogar zurückrufen hätte können, was aber, im Gegensatz zu (jaja...) gar nicht nötig war.

Und im Gegensatz zu der Schwedengeschichte hab ich meine Möbel, die ich bezahlt habe, bekommen. Ohne Stress, ohne warten, ohne schlechte Laune.

Geht doch.

Thursday, 3 May 2012

Nach mir die Sintflut


So wird es warscheinlich enden, denn seit einem Monat regnet es ohne Pause und es soll auf unabsehbare Zeit auch noch so bleiben. SUUUPER!
Wo ich Regen doch so gut abkann...
Das beste an der ganzen Sache ist aber, dass obwohl das halbe Land unter Wasser steht, die Säcke von der Wassergesellschaft immer noch das Lied von der Dürre (!!!) singen, weil die einzigen Orte im Land, die nicht unter Wasser stehen, die sind, die einzig zu diesem Zweck konzipiert wurden.
Dreist wurden diese Unfähigen dann, als sie tatsächlich behaupteten, es sei so trocken wie in Algerien. Ist natürlich auch eine Möglichkeit, vom eigenen Versagen im Bereich Wassermanagement abzulenken, aber man hätte doch mal aus dem Fenster schauen sollen, bevor man sich so weit aus eben jenem lehnt.

Nun ist es so, dass aufgrund der derzeitigen Wettersituation extrem wenig in meinem Leben passiert.
Freitag (also morgen) habe ich endlich das Interview für den Sales Job. Das wird spannend und ist zunächst nur am Telefon. Mein lustiger Vermittler meinte, ich könne das also auch ruhig vom Bett aus angehen. Wenn der wüsste! Warum auch bei dem Sauwetter aufstehen? Ist eh nur kalt und ekelig.
Aber stehe ich dann mal auf, verdinge ich mir die Zeit mit Breaking Bad und Baking Bread (haha! Ich zahl da gerne in die Kasse für schlechte Puns, aber der musste sein). Denn Brot backen ist erstaunlich meditativ (zumindest sobald man den Hefeteig so mit Mehl bestäubt hat, dass er nicht mehr wahllos an allem kleben bleibt).
Dazu habe ich dann Sumac als neues Lieblingspielzeug entdeckt, und experimentier damit fröhlich herum. Gestern gab es zum Beispiel Garnelen in einer Zucchini Knoblauch Tomatensoße mit selbstgebackenem Brot, und das Zeug hat da echt gut reingepasst.

Zwischenzeitlich hatte ich dann auch die Sintflut im Schlafzimmer, weil das Abflussrohr der Waschmaschine meiner Nachbarn oben geleckt hat, und die ganze Suppe bei mir durch eine Ritze in der Wand kam. Dabei hat man dann noch ein Leck in einem Abflussrohr der Badewanne entdeckt. Ich hoffe jetzt, dass mir nicht irgendwann Nachts die Decke aufs Haupt (oder den Kater) fällt, denn das hätte noch gefehlt.

Ich muss dann mal wieder raus in den Regen, es wird der Bürgermeister und die Bezirksvertreter gewählt, und ich darf sogar mitmachen, das lass ich mir doch nicht entgehen!

In diesem Sinne:


Friday, 27 April 2012

Neue Perspektive

Wie ich ja mal geschrieben hatte, hab ich derzeit nichts zu tun und bin auf unbezahltem Urlaub bis voraussichtlich Juni. Jedenfalls war das noch bis gestern so, denn in den letzten paar Tagen ist eine Menge passiert!
Voe etwa einer Woche schrieb mich eine ehemalige Kollegin an, sie hätte da wen, die suchen jemanden für den gleichen Job den ich jetzt mache (ich spiele Videospiele für Geld), zahlen aber besser, sind nur 20 Minuten von mir entfernt und Arbeitszeiten sind auch besser. Ist aber wieder nur ein Vertrag mit 0 Stunden-Garanie.
Trotzdem: Besser als das was ich jetzt habe, also direkt mal Unterlagen geschickt und die mit meiner Erfahrung geködert.
Dann rief mich eine Headhunter-Firma an, ob ich mir vorstellen könnte im Vertrieb zu arbeiten? Bei international tätigen Firmen? (Bei den Lohnaussichten kann ich mir das sogar sehr gut!) Wir quatschten ein wenig am Telefon, und der nette Herr, mit dem ich mich unterhalten habe, fand mich so gut, dass er mich für ein Interview durchstellte. Welches ich bestanden hatte, als eine von Dreien, die aus 67 durchkekommen sind.
Man lud mich zum Assessment Center ein, und bot mir an, mich vorher nochmal zu briefen, was ich dankbar annahm, und extrem geholfen hat.

Assessment Center sind lustig. Man sieht wirklich, welche Menschen das absolute Talent zum A****loch und Vollhorst haben. Man sagte uns von Anfang an, dass es nicht darum geht, die Anderen auszustechen, sondern darum, zu beweisen, dass man Gruppensituationen gewachsen ist. Es ist erstaunlich wie laut manche aneinander vorbei schreien können, wenn sie der Meinung sind, sie würden sich dadurch einen persönlichen Vorteil verschaffen.
Das lustigste: Alle meine Vorschläge, die geflissentlich von den Menschen mit Hörschwäche (muss wohl vom Schreien kommen) ignoriert wurden, waren richtig. Man musste halt nur ein wenig logisch denken, und zuhören hätte auch geholfen. Gut dass da jeweils immer einer von den Headhuntern beistand, und das mitbekommen hat. HARHARHAR!
Das Interview und die anschließende Präsentation liefen auch super, und am Ende des Tages sagte man mir, dass man mich gerne in die Kartei aufnehmen würde, um mich in Jobs zu vermitteln in denen ich meine Sprachkentnisse nutzen kann. Soweit so gut.

Gestern rief man mich bereits mit einem Angebot an, Nach einem kurzen Gespräch befand man, ich sei der ideale Kandidat, und stellte mir in Aussicht, bald schon ein Interview mit der Firma führen zu können, bei dem ich mit maximal (!) zwei weiteren Konkurrenten zu rechnen habe, weil ich aber so gut auf die Rolle passe, sähen meine Aussichten sehr gut aus!
Heute werde ich mehr darüber erfahren und am Wochenende dann werd ich mir ein Kickass-Outfit zulegen.

Die müssen mich einfach gutfinden!

Sunday, 22 April 2012

Herzblatt

Gestern war ich mit Leuten von der Arbeit aus. So ein richtig guter Zug durch die Gemeinde.
Irgendwann wärend des Abends aber, krieg ich plötzlich eine Nachricht von einem Freund. Wir sind jetzt nicht soo eng, er ist sehr in sich verschlossen, und obwohl wir uns seit Jahren kennen, bin ich mit anderen gemeinsamen Freunden irgendwie dicker befreundet. So.

Und ausgerechnet der schreibt mir jetzt: "Charlotte, ich fühl mich so einsam, kannst du mir helfen eine neue Freundin zu finden?"

Da war ich dann erstmal baff! Und dann hab ich, voll wie ich war, zugesagt.
Und während ich heute schon angeleiert und geplant habe, hat er mir dabei sein Herz ausgeschüttet, über seine Depressionen und die Trennung von der Ex und und und.

Ich fühl mich ja auf jeden Fall geehrt und so, frage mich aber auch, woher das plötzlich alles kommt.

Thursday, 19 April 2012

Heimspiel

Ich war ja bis vor Kurzem in der alten Heimat. Schön war es dort alte Freunde zu sehen, Verwandtschaft wiederzusehen und neue Verwandtschaft kennen zu lernen, und dabei festzustellen, dass diese neue Verwandtschaft einem nicht nur tausend mal lieber ist, als manch ein alter, bekannter Zweig der ewig puckligen Verwandschaft, sondern darüber hinaus ehrlich einfach nur nett ist.
Schön!
Toll war auch nach weiß ich nicht wie langer Zeit Leute wieder zu sehen, mit denen ich echt nicht gerechnet hätte. Vor allem unter diesen Umständen.
Und dann das Treffen natürlich!

Mädels, es war echt schön mit euch :)

Der Kater ist auch wohlbehalten wieder zuhause angekommen, und langsam kehrt wieder Routine ein.
Steve McQueen hat darüber hinaus verlauten lassen, dass er bald weniger arbeiten muss und mehr Zeit für uns haben wird. Was sich super mit meinem unbezahlten Urlaub trifft.

Am Samstag treffe ich mich auf einen Drink mit den Kollegen, und am Montag mit einer ehemaligen Kollegin, die wieder nach Brasilien gezogen ist. Freundin C., die auch mit uns beiden gearbeitet hat, wird auch dabei sein. Und SMQ sowieso.

Geht doch :)